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Dämmen wirkt

12.02.2018

Gedämmte Massivhäuser puffern Wärme auf erträglichem Niveau, auch wenn die Heizung ausfällt.

Was sich bei einem Heizungsausfall im Winter in 48 Stunden abspielt, haben sich Experten des Viva Forschungsparks genauer angesehen. Je nach Wandkonstruktion zeigten sich erstaunliche Unterschiede in der Temperaturentwicklung. So wies ein völlig ungedämmtes Ziegel-Haus nach zwei Tagen eine Innenraumtemperatur von vier Grad Celsius und eine Wandtemperatur von einem Grad Celsius auf. Das gedämmte Massivhaus (25er-Ziegel bzw. Beton) hielt nach 48 Stunden ohne Heizung sowohl bei Innen- als auch bei Wandtemperaturen Werte zwischen 15 Grad Celsius und 17 Grad Celsius.

Auf die Speichermasse kommt es an

Neben einer professionell verlegten Wärmedämmung hat die Speichermasse der Wandkonstruktion entscheidenden Einfluss auf Raumtemperatur. So belegten die Messungen, dass die massiven, schweren Wände die Heizwärme speichern und sie erst durch den Ausfall der Heizung langsam wieder abgeben. „Dieser Puffer-Effekt sorgt für konstantere Innenraumtemperaturen und im Winter für Behaglichkeit. Je ‚leichter‘ die Bauweise der Wandkonstruktion ist, desto niedriger waren die gemessenen Innenraumtemperaturen, obwohl alle Wandbildner den exakt gleichen U-Wert und auch gleiche Dämmwirkung aufweisen“, so Clemens Demacsek, Geschäftsführer der Gebäudehülle+Dämmstoff Industrie 2050.

Viva Forschungspark

Viva, der Forschungspark von Baumit ist mit zwölf Forschungshäusern im niederösterreichischen Wopfing das größte Forschungsprojekt für vergleichende Baustoffe in Europa. Hier werden erstmals in der Praxis eingesetzte Materialkombinationen unter Berücksichtigung des Nutzerverhaltens umfassend wissenschaftlich getestet. Die Messungen, Analysen und Evaluierungen werden von externen, unabhängigen Forschungseinrichtungen in enger Zusammenarbeit mit Baumit durchgeführt.

Autor/in:
Redaktion Color
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