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Deutsche Klebstoffindustrie wächst weiter

29.10.2018

Die deutsche Klebstoffindustrie konnte im Geschäftsjahr 2017 ein Umsatzplus von 2,7 Prozent verzeichnen und damit einen Gesamtumsatz von 3,85 Milliarden Euro erzielen.

Boris Tasche ist Vorstandsvorsitzender des Industrieverband Klebstoffe e. V. und Präsident des europäischen Klebstoffverbandes FEICA. Er ist bei Henkel als Corporate Vice President im Unternehmensbereich Klebstoffe tätig und für den Bereich Transaction Services verantwortlich.
Ansgar van Halteren ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Industrieverband Klebstoffe e. V. Seit 1992 zeichnet er für den IVK verantwortlich.

„Die deutsche Klebstoffindustrie konnte trotz zahlreicher Unberechenbarkeiten ihren Wachstumskurs im Jahr 2017 fortsetzen und den Umsatz um 2,7 Prozent steigern“, so Boris Tasche, Vorstandsvorsitzender des Industrieverband Klebstoffe e.V. (IVK). In allen Schlüsselmarktsegmenten war die Entwicklung zufriedenstellend – sowohl im Inland als auch international. „Der Industrieproduktions-Index (IPX) prognostiziert für den deutschen Markt ein solides Wachstum von 1,7 Prozent und global von 3,2 Prozent. Die inländische positive Entwicklung basiert auf einer guten Export- und Bausituation sowie auf einer erhöhten Nachfrage und Investitionen im Maschinenbau“, so Tasche.

Wichtige Schlüsselmärkte

Die Bereiche Fahrzeugbau, Papier & Verpackungen, Holz & Möbel, Elektronik und Bau zählen zu den wichtigsten Absatzmärkten für Klebstoffe. 2017 haben die Umsätze in allen Sektoren zufriedenstellend zugelegt. Ein weiterer Markt, der für die deutsche Klebstoffindustrie hohe, wirtschaftliche und globale Bedeutung hat, ist der Elektronikmarkt. Das Wachstum in diesem Segment betrug 4,8 Prozent.

Wachstumsprognose für 2018

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die deutsche Klebstoffindustrie eine Fortdauer der konjunkturellen Entwicklung. „Trotz einer Vielzahl von Risikofaktoren befindet sich die weltweite Wirtschaft auf einem robusten Wachstumskurs“ erklärte Ansgar van Halteren, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des IVK und prognostiziert: „Wir gehen von einem nominalen Umsatzwachstum von mindestens drei Prozent aus und rechnen mit zirka vier Milliarden Euro Gesamtumsatz für die deutsche Klebstoffindustrie.“

Herausforderungen bzw. konjunkturschwächende Risiken sieht der IVK bei der Verfügbarkeit wichtiger Rohstoffe, eventuellen Handelsembargos, Wechselkurseffekten, Fachkräftemangel sowie zu geringen Transportkapazitäten.

Autor/in:
Redaktion Color
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