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Die Mühe wert

24.08.2018

Mit einem Stipendium der Sto-Stiftung wurde Maximilian Prix zum Malermeister.

Malermeister Maximilian Prix

Maximilian Prix ist der erste österreichische Stipendiat der gemeinnützigen Sto-Stiftung, der alle Förderstufen durchlaufen hat. Im Sommer hat der gebürtige Wiener seine Meisterprüfung erfolgreich bestanden und sich als Malermeister in Berndorf/Niederösterreich selbständig gemacht. Im Interview am Wiener Opernring zieht er sichtlich entspannt Bilanz.

Vor einem Jahr haben Sie die Zulassung zur Meisterschule bekommen und eine Förderung der Sto-Stiftung. Wie ist es Ihnen zwischenzeitlich ergangen?

Die Meisterschule war durchaus fordernd. Das ist eine Ausbildung in Vollzeit, das heißt 40 Präsenzstunden und eine ziemlich umfangreiche Nachbereitung.

Wie würden Sie das Niveau der Schule beschreiben?

Themen wie die Berufspraxis habe ich gern belegt, das hat mir Spaß gemacht. Bei Chemie und Physik habe ich mich sehr an meine Schulzeit erinnert gefühlt, für BWL, Kalkulation oder Arbeitsrecht musste ich mich schon anstrengen.

Insgesamt war die Ausbildung anstrengend. Das zeigt sich auch an den Teilnehmern. Zu Beginn waren wir 14 Teilnehmende im Kurs, zur Prüfung sind nur noch zwölf angetreten und abgeschlossen haben neun.

Mit dem Abschluss – wie geht es jetzt beruflich weiter?

Zum 1. August ist für mich ein Traum wahrgeworden. Ich bin jetzt selbständiger Malermeister und Anstreicher mit meiner eigenen kleinen Firma. Online sind wir zu finden unter www.malermeister-prix.at. Mittelfristig könnte ich mir vorstellen, einen mittelgroßen Betrieb zu führen, aber jetzt gilt es natürlich erstmal auf sichere Beine zu kommen. Durch die Meisterschule fühle ich mich gut vorbereitet, Respekt habe ich natürlich trotzdem.

Würden Sie den Weg nochmal gehen?

Auf jeden Fall. Ich konnte mir einen Traum verwirklichen, an den vor fünf Jahren noch nicht einmal zu denken war. Meiner Freundin, der Berufsschule in Wien sowie der Sto-Stiftung bin ich sehr dankbar – ich weiß, dass ich lange gebraucht habe, um meinen Weg zu finden. Und ich bin froh, dass es Institutionen wie die Sto-Stiftung gibt, die auch zweite Chancen eröffnen. Mein Rat an alle, geht Euern Weg, es lohnt sich!

Autor/in:
Redaktion Color
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