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Einigung bei Gewerbeordnung

30.06.2017

SPÖ und ÖVP haben sich auf eine Gewerbeordnungsreform 2017 geeinigt, die ab Mitte 2018 greift.

Die deutliche Liberalisierung des Zugangs zum Unternehmertum durch eine digitale Gewerbelizenz soll ein Durchbruch für alle Selbstständigen sein. Ganz im Sinne eines aktiven Bürokratieabbaus im Zeitalter der Digitalisierung. Die Erleichterung durch den One-Stop-Shop – eine Anlaufstelle für alle Genehmigungsverfahren – hat die notwendige Mehrheit nicht gefunden. „Entscheidend ist aber, dass Qualität und Qualifikation durch die Beibehaltung der dualen Ausbildung und des Meisters gesichert sind“, sagt Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Wien.

Reform des Betriebsanlagenrechts

Die Unternehmen können mit weitreichenden Verbesserungen im Betriebsanlagenrecht rechnen. Der Grundsatz „Beraten statt Strafen“ wird im Anlagenrecht verankert, damit unsinnige Strafverfahren gar nicht erst in Gang gesetzt werden. Mit zahlreichen Gebührenerleichterungen wurden weitere Entlastungen für die Unternehmer erzielt. 

Die Reform soll lästige Hürden für Unternehmer aus dem Weg räumen und die Forderungen der Wirtschaftskammer umsetzen. „Sie ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Wien. Ich begrüße im Besonderen die darin festgeschriebene Aufwertung der handwerklichen Berufsausbildung“, schließt Smodics-Neumann.

Autor/in:
Redaktion Color
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