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Erlernen alter Maltechniken

25.02.2019

Die Propstei Johannesberg bietet auch im 2. Quartal 2019 wieder Fach- und Praxisseminare für Maler an.

Im zweiten Quartal 2019 bietet die Propstei Johannesberg gGmbH Fortbildung in Denkmalpflege und Altbauerneuerung in Fulda wieder Werkstattseminare zum Erlernen alter Maltechniken in Zusammenarbeit mit dem Verband Farbe, Gestaltung, Bautenschutz Hessen in der Malerwerkstatt an.

Freier Antragsstuck, Fertigung einer verlorenen Form, Zugtechnik, Schablonenbau

Das viertägige Praxisseminar von 15. April 2019 bis 18. April 2019 vermittelt durch eine theoretische Einführung die wichtigsten Grundlagen des Antragsstucks, des Formenbaus, des Schablonenbaus und des „Ziehens“. In der Praxis werden die Schwerpunkte Antragsstuck und Formenbau, Fertigung einer verlorenen Form vom Tonmodell, Abformen in Gips, Freie Antragstechnik mit eingefärbtem Gips/Kalkmörtel, Grundlagen: Schablonenbau und Zugtechnik, Arbeitsabläufe zur Herstellung einer Schablone und eines Schablonenschlittens für gerade und ungerade Züge, Schneiden und Aufsetzen der gezogenen Profilstäbe auf Platten und das Einputzen der Profilstöße geübt.

Die Seminarleitung übernimmt Doreen Feja, gepr. Restauratorin im Stuckateurhandwerk aus Torgau. Die Seminargebühr beträgt 350 Euro inklusive Seminarunterlagen und Übungsmaterial.

Vergolden

Über die ganze Welt verbreitet und Jahrtausende alt ist die Vergoldung. Zu den edelsten Vergoldungstechniken gehört die Polimentvergoldung, sie ist die aufwendigste, aber auch wirkungsvollste Oberflächenbehandlung. Im handwerklichen Grundaufbau seit mehr als tausend Jahren unverändert, gehört sie zu den ältesten und kostbarsten Dekorationstechniken. Das praxisorientierte Seminar von 20. Mai 2019 bis 23. Mai 2019 behandelt die Geschichte der Vergoldungstechniken, der Polimentvergoldung und Anlegetechniken, das Kennenlernen der Werkzeuge und Vergoldungsmaterialien, die Polimentvergoldung, die Ölvergoldung und die Hinterglasvergoldung: matt und glänzend.

Die Seminarleitung übernimmt Melanie Nüsch, Malermeisterin und gepr. Restauratorin im Maler- und Lackiererhandwerk aus Schlitz. Die Seminargebühr beträgt 350 Euro inklusive Seminarunterlagen und Übungsmaterial (außer Blattgold: ca. 100 Euro).

Sicherung und Restaurierung historischer Gefacheputze

Gefacheputze an Fachwerkfassaden sind durch Witterungseinflüsse und dem Materialwechsel von Holz und Putz besonderen Beanspruchungen ausgesetzt. Diese Beanspruchungen sowie regelmäßig stattfindende Sanierungsmaßnahmen an Fachwerkgebäuden haben bis heute zu einem erheblichen Verlust an historischen Putzen geführt. Aus diesem Grund besteht seitens der Denkmalpflege ein großes Interesse, die noch vorhandenen Putzbestände zu sichern und zu erhalten. Im Rahmen eines dreitägigen Praxisseminars von 23. Mai 2019 bis 25. Mai 2019 werden die Möglichkeiten der Sicherung und Restaurierung von gefährdeten Putzflächen an Fachwerkgebäuden behandelt. Zur Erörterung praktischer Problem- und Fragestellungen und zur Einübung von Restaurierungstechniken wurde als Objekt eine Fachwerkscheune im Vogelsberg mit regionaltypischen Kratzputzausführungen ausgewählt. Als Besonderheit weisen die vermutlich bauzeitlichen Putze eine Vielzahl von Gestaltungen an der Oberfläche auf, die mit Stempeln und unterschiedlichen Werkzeugen ausgeführt worden sind. Auf Grund dieser besonderen Befundsituation wird sich das Seminar nicht nur mit der Erhaltung des Putzbestandes, sondern auch mit der Nachstellung der vorgefundenen gestalteten Putzoberflächen befassen. Das Seminar richtet sich vorrangig an Maler, Maurer und Stuckateure.

Die Seminarleitung haben Kay Neuling, Restaurator im Maurerhandwerk, Rainer Scherb, Tischlermeister, Neutal-Gilsa, und Gerwin Stein von der Beratungsstelle für Handwerk und Denkmalpflege in Fulda. Die Seminargebühr beträgt 390 Euro inklusive Seminarunterlagen, Materialien, Imbiss und Getränke.

www.propstei-johannesberg.de

Autor/in:
Redaktion Color
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