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Überreichung der Klimabündnis-Beitrittsurkunde: Peter Schmid, Geschäftsführer und Eigentümer Austrotherm Gruppe; Franz Steindl, Landeshauptmann Stellvertreter Burgendland und Klimabündnis Österreich Geschäftsführer Peter Molnar

Erster Klimabündnis-Industriebetrieb im Burgenland

02.10.2014

Dämmstoffpionier unterzeichnet Aufnahmeurkunde des Werkes Pinkafeld. 

Austrotherm unterzeichnete in Pinkafeld im Beisein von Burgendlands Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl und Klimabündnis Österreich Geschäftsführer Peter Molnar die Klimabündnis-Beitrittsurkunde. Austrotherm Pinkafeld ist damit der erste Industriebetrieb des Burgenlandes, der Klimabündnisbetrieb ist. „Es freut mich, dass die burgenländische, über die Grenzen hinaus erfolgreiche Firma Austrotherm, als Klimabündnisbetrieb einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion und Energieeffizienz leistet. Klar ist, es braucht massive Anstrengungen von allen Seiten, um das gesteckte Klimaziel – 20 Prozent weniger CO2-Emissionen bis 2020 – zu erreichen. Eine hochwertige Dämmung der Gebäudehüllen ist da ein wesentlicher Beitrag zu mehr Energieeffizienz. Austrotherm übernimmt als Klimabündnisbetrieb eine Vorbildfunktion für andere, denn der Klimawandel und der Umgang mit knappen Ressourcen zählen zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit“, so Franz Steindl.

Klima-freundlich produzieren

Das bereits umgesetzte Maßnahmenpaket reicht von der Nutzung von Abwärme zur Heizung der Produktionshallen bis hin zur Umstellung der Straßenbeleuchtung und Stapler auf LED-Beleuchtung. Zudem wird der Maschinenpark regelmäßig auf energieeffizientere Modelle umgerüstet. Dieser Tage erfolgte zudem der Wechsel der gesamten Stromversorgung auf CO2-freien Grünstrom aus TÜV-zertifizierten österreichischen Wasserkraftwerken. „Allein die Umstellung auf Grünstrom reduziert die gesamte produktionsbedingte CO2-Belastung um 552 Tonnen pro Jahr. Das entspricht dem CO2-Ausstoss eines Mittelklassewagens auf einer Strecke von 3,3 Millionen Kilometer, oder 83 mal um den Äquator“, veranschaulicht Peter Molnar den Einsparungseffekt. Aber auch für die kommenden fünf Jahre hat sich Austrotherm einiges vorgenommen: So zum Beispiel die weitere Nutzung von Abwärme zur Beheizung von Lager- und Produktionshallen. Dadurch werden pro Jahr rund 5,6 Tonnen CO2 eingespart. Spritspartraining für die Mitarbeiter steht ebenso am Plan wie die regelmäßige Information der Mitarbeiter über Möglichkeiten, die eigene Lebensweise klimafreundlich zu gestalten. „Der kürzlich präsentierte erste österreichische Klimabericht belegt, dass Österreich vom Klimawandel besonders hart betroffen und ein weiterer Temperaturanstieg zu erwarten ist. Wir müssen daher alles unternehmen um den CO2-Ausstoss zu reduzieren“, erklärt Austrotherm-Geschäftsführer Peter Schmid anlässlich der offiziellen Unterzeichnung der Beitrittserklärung.

Autor/in:
Redaktion Color
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