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„Der Beobachter“ ist weltweit eines der größten Bilder, die je von einem Künstler geschaffenen wurden.

Golif aus Murexin

23.08.2016

Auf 30.000 Quadratmetern hat der aus Tirol stammende Urban-Art-Künstler Golif sein gigantisches Gemälde „Der Beobachter“ im Wiener Stadtviertel Neu Marx präsentiert. Die knapp fünf Tonnen Farbe für das temporäre Kunstwerk kamen von Murexin.

Die knapp fünf Tonnen Farbe für das temporäre Kunstwerk kamen von Murexin.
Golif trägt ein Pseudonym und arbeitet wie viele Urban-Art-Künstler vermummt.

Murexin unterstützte Golif bei diesem Projekt mit dafür eigens produzierten Farben. Farbexperte Christian Schuh, Produktmanager Farb- und Anstrichtechnik, Murexin GmbH: „Die Farben basieren auf einem wasserverdünnbaren Reinacrylat, das wir normalerweise zur Produktion von Fassadenfarben einsetzen. Für das Projekt wurden Deckvermögen und Viskosität den Anforderungen der Spritz-Applikation angepasst. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fassadenfarben haben wir aus ökologischen Gründen bewusst auf den Zusatz von Topf-Konservierungsmittel, die üblicherweise gegen Algen, Pilze und Schimmel zugegeben werden, verzichtet.“ Insgesamt wurden für das Projekt 2.880 Kilogramm „Beobachter W“ (weiß) und 2.040 Kilogramm „Beobachter S“ (schwarz), also gesamt 4.920 Kilogramm Farbe, geliefert.

Der Beobachter

Das Werk von Golif zeigt das schwarz-weiße Gesicht eines Riesen, der seinen Blick ernst nach oben richtet. „Der Beobachter“ ist weltweit eines der größten Bilder, die je von einem Künstler geschaffenen wurden. Das Kunstwerk bedeckt eine Fläche von sechs Fußballfeldern, die Golif rund eineinhalb Monate mit Farbrollen und Farbspritzgeräten bearbeitete. Besucher konnten es von einem 50 Meter hohen Kran aus besichtigen, denn aufgrund der enormen Größe ist das Gesicht des Riesen nur mit technischen Hilfsmitteln zur Gänze zu erkennen.

Ein Golif in Wien

Golif trägt ein Pseudonym und arbeitet wie viele Urban-Art-Künstler vermummt. Sein Markenzeichen sind ausdrucksstarke Figuren und Charaktere in schwarz-weiß, die er Golifs nennt. Seine Kunstwerke entstehen auf verschiedensten Materialien wie Wände, Karton oder Verpackungen. Golifs können im städtischen Raum bewundert werden, die nicht großformatigen in der Galerie von Peter Doujak. Bereits bei seinem rund 700 Quadratmeter großen Gemälde „Stop Motion“ an der Wienzeile im Jahr 2015 vertraute er auf Murexin als Farbsponsor.

Temporäre Kunst

„Der Beobachter“ entstand im Rahmen eines städtebaulichen wettbewerblichen Dialogs der WSE Wiener Standortentwicklung und ist eines von mehreren Zwischennutzungsprojekten in Neu Marx. Er ist ein temporäres Kunstwerk auf der Liegenschaft Karl-Farkas-Gasse 1 und weithin sichtbar. Gleichzeitig mit dem „Beobachter“ wurde ein Film gedreht, der die fantasiereiche Entstehungsgeschichte erzählt. Im Video ist zu sehen wie Golif einen Rennwagen und einen Panzer aus Karton baut um mit deren Hilfe den Platz zu bemalen.

Ausstellung zum Kunstwerk

Golif „observed“

KMG Art Gallery

Mariahilfer Straße 103

1060 Wien

1. September 2016 bis 15. September 2016

Informationen unter: https://www.facebook.com/GOLIFGOLIF/?fref=ts

 

Autor/in:
Redaktion Color
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