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Leimfarbe mit Kreide

24.04.2017

Synthesa präsentiert ein neues Produkt für die Baudenkmal-Pflege: Leimfarbe mit Kreide aus dem Burgenland.

An den Hängen des Leitha-Gebirges wird die Kreide für die Histolith Leimfarbe abgebaut: Andreas Koch, Histolith- Baudenkmalschutz-Konsulent und Christian Ofner, Denkmalschutz-Experte und Histolith-Produktverantwortlicher bei Synthesa.

Seit Jahresbeginn führt Synthesa unter der Marke Histolith eine hochwertige Leimfarbe im Programm. Der Perger Baufarben-Produzent reagiert damit auf die Anforderungen des Denkmalschutzes nach authentischen Innenfarben für Restaurierungen und Sanierungen im historischen Bestand. Dazu trägt auch der in Österreich abgebaute Rohstoff Kreide bei.

Der Füllstoff für die in Perg erzeugte Farbe – Calciumcarbonat oder besser bekannt als Kreide – stammt aus einem traditionsreichen Abbaugebiet im Burgenland. Synthesa bezieht die Kreide aus der Kreidefabrik Mühlendorf. Dort wird der Rohstoff unter „Trition Kreide“ vermarktet. Diese zeichnet sich durch ihre besondere Feinkörnigkeit und außergewöhnliche Farbigkeit aus. „Der natürliche Champagner-Ton dieser Kreide hebt sich von den handelsüblichen Mehlen ab und erschafft auf den Wandflächen eine besonders ansprechenden Textur. Durch die spezielle Formulierung der Farbe ist uns ein gut deckendes Produkt gelungen, das sich perfekt applizieren lässt“, erklärt Christian Ofner, Denkmalschutz-Experte und Histolith-Produktverantwortlicher bei Synthesa.

Ein Großteil aller Rohstoffe (rund 93 Prozent) für die Erzeugung von Synthesa-Produkten kommt aus Österreich bzw. der unmittelbaren Umgebung. „Die heimischen Rohstoffe sind zwar teurer als Produkte aus anderen Regionen. Wir sparen uns aber Transport-Kosten und verkleinern so unseren ökologischen Fußabdruck weiter“, erklärt Synthesa Geschäftsführer Paul Lassacher. „Außerdem können durch unser Engagement alt-eingesessene Bergbau-Betriebe erhalten bleiben und die Wertschöpfung bleibt in der jeweiligen Region“. Weitere Rohstoffe für die Farbenproduktion kommen unter anderem aus der Kamig in Schwertberg und aus Gummern in Kärnten.

„Es entspricht einem Grundsatz der Baudenkmalpflege, dass die Erzeugnisse und deren Rohstoffe für eine originäre Restaurierung/Renovierung aus der jeweiligen Region stammen sollen. Gemeinsam mit einer ursprünglichen Rezeptur, der historisch-handwerklichen und künstlerisch-authentischen Umsetzung schafft man so ein ganzheitliches Bild“, bekräftigt Histolith- Baudenkmalschutz-Konsulent Andreas Koch. Die Denkmalschutzmarke Histolith umfasst Silikat- und Kalk-Farben genauso wie Kalkputze, Leinölfarben als auch Ergänzungsprodukte.

Autor/in:
Redaktion Color
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