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Mit Gold belohnt

10.02.2015

Am Sto-Hauptsitz in Stühlingen entsteht derzeit ein neues Büro- und Empfangsgebäude im Nullenergie-Standard. Auf der Bau 2015 erhielt es von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen das Vorzertifikat in Gold.

Die Mission von Sto lautet „Bewusst bauen“: Als Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen legt das Unternehmen großen Wert auf Energieeffizienz und Ästhetik. Das derzeit am Sto-Hauptsitz in Stühlingen entstehende Büro- und Empfangsgebäude im Nullenergie-Standard wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. im Rahmen der Messe Bau mit dem Vorzertifikat in Gold ausgezeichnet.

Neubauten, deren Bauherren eine solche Auszeichnung anstreben, müssen eine ganze Reihe von ökologischen, ökonomischen, soziokulturellen und funktionalen sowie technischen Kriterien erfüllen. Außerdem spielen bei der Bewertung die Prozess- und Standortqualität eine Rolle. Deshalb wird diese DGNB-Zertifizierung für das bis Juni 2016 entstehende Sto-Gebäude bereits seit Projektstart von Auditoren begleitet.

Kraftwerk Fassade

Das Projekt in Stühlingen, das sich aus zwei miteinander verbundenen, je viergeschossigen Gebäuden zusammensetzt, besteht aus einem Empfangsgebäude mit ellipsenförmigem Grundriss, in dem der Empfangs- und Wartebereich sowie Besprechungsräume untergebracht werden, sowie einem Bürogebäude mit dreibündigem Grundriss und Multi-Space-Bereich für bis zu 150 Mitarbeiter. Es weist eine Brutto-Grundfläche von 4.218 Quadratmetern auf.

Der Sto-Mission „Bewusst bauen“ wird das Projekt sowohl durch die Verwendung von schadstoffarmen Bauprodukten im Innenraum als auch durch sein innovatives Energiekonzept gerecht, das auf einer hochwertigen Hülle mit Dreifach-Verglasung sowie einer effizienten Gebäudetechnik basiert. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Einsatz von regenerativen Energien. Die Grundlast zur Wärmeversorgung wird über die Abwärme des im Untergeschoss untergebrachten Data-Centers in Kombination mit einer Wärmepumpe abgedeckt. Zur Stromerzeugung für das Gebäude dient außerdem eine Turbine, die durch den nahegelegenen Ehrenbach angetrieben wird.

Zudem befinden sich auf dem Dach und an der Südseite der Fassade Photovoltaikmodule. Das vorgehängte hinterlüftete Fassadensystem StoVentec Artline Invisible integriert die umweltfreundliche Energiegewinnung in die Fassade und erfüllt gleichzeitig höchste ästhetische Ansprüche: Die nicht sichtbar befestigten Photovoltaikmodule an der Südseite bilden zusammen mit den optisch nicht unterscheidbaren, schwarzen Glaspaneelen der anderen drei Seiten eine homogene Hülle.

Nullenergie-Standard erreicht

Aufgrund seines Energiekonzepts erreicht dieses Projekt den ambitionierten Standard „Nullenergie-Gebäude“. Bisher gibt es nur wenige Bürogebäude dieses Standards in Deutschland. „Damit werden wir einmal mehr unserer Vision gerecht, Technologieführer für die menschliche und nachhaltige Gestaltung gebauter Lebensräume zu sein“, betont Jochen Stotmeister, Vorsitzender des Vorstands der Sto Management SE.

Autor/in:
Redaktion Color
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