Direkt zum Inhalt
Die Geschäftsleitung Christian Höberl und Dirk Zumbansen mit dem neuen 25 kg Sack.

Neu verpackt: Die 2,3 Millionen Euro-Investition

21.11.2019

Röfix stellt bis Ende 2020 sein gesamtes Produktsortiment auf 25 Kilogramm-Säcke um. Neben einer Verbesserung der Verpackungstechnologie wird beim Material auch auf den Einsatz von Kunststoff verzichtet. Für die Umstellung des Sortiments werden an vier Standorten in Österreich rund 2,3 Millionen Euro in neue Anlagen investiert.

Mit 1. Januar 2020 stellt die Röfix AG in ganz Österreich die Gebindegrößen ihrer Sackprodukte um. Im Laufe des Jahres werden die am Markt bekannten 40 Kilogramm-Säcke, in denen unter anderem Trockenbeton, Mauermörtel oder Ober- und Unterputze angeboten werden, auf kleinere 25 Kilogramm-Säcke umgestellt. „Wir haben auf die Bedürfnisse unseres Marktes reagiert. Die Umstellung der Produktionsmengen betrifft alle unsere Kundengruppen - den Baustoffhändler ebenso wie den Verarbeiter auf der Baustelle. Diese Zukunftsinvestitionen waren uns ein wichtiges Anliegen, um für unsere Kunden weiterhin als einer der führenden Hersteller agieren und dabei einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten zu können“, informiert Christian Höberl, Geschäftsleitung Vertrieb und Technik. Die Umstellung soll bis zum Ende des Jahres 2020 abgeschlossen sein.

Neue Sacktechnologie

Mit der Umstellung der Sackgrößen wird gleichzeitig in eine neue Technologie investiert. Die bisher in den Säcken – zwischen zwei Papierschichten – integrierte Kunststofffolie entfällt zukünftig. Diese war notwendig, um dem Sack während der Abfüllung ausreichend Stabilität zu geben. In der Funktion eines Membrans verhindert sie zudem den Einschluss von Luft. Die bewusste Umstellung auf eine andere Papiertechnologie bringt einen entscheidenden ökologischen Vorteil: Kunststoff wird nicht mehr benötigt und die Grammatur des eingesetzten Papiers kann zusätzlich verringert werden. Eine neuartige Verschweißtechnologie stellt sicher, dass während des Transports kein Material ausdringen kann. Durch geschickte Anpassung der Sackgeometrie, kann zudem der Platz auf der Euro-Palette besser genutzt werden. Das verbesserte Palettenbild hilft beim Be- und Entladen der LKWs und verhindert Transportschäden durch überstehende Produkte. „Mit Hilfe der neuen Sacktechnologie leisten wir einen wichtigen Beitrag, um den Einsatz von Kunststoffen in unseren Produkten deutlich zu reduzieren.“ führt Gerhard Garber, Leiter Produktmanagement Österreich aus.

Investition in neue Produktionstechnologien

An vier Produktionsstandorten wurden in den vergangenen 1,5 Jahren und werden aktuell rund 2,3 Millionen Euro in neue Anlagen investiert. Die bestehenden Abfüllanlagen wurden von sogenannten „3-Stutzen-Packern“ mit Handaufsteckung zu vollautomatisierten „4-Stutzen Reihenpackern“ umgebaut. In nur einem Arbeitsschritt können die Säcke gefüllt und per Ultraschalltechnologie verschweißt werden. Neben der eigentlichen Abfülltechnologie wurde auch die gesamte Elektrotechnik und Steuerungssoftware modernisiert. Durch die neue Technologie ist ein schonenderes Abfüllen der Säcke bei gleichzeitiger Verdoppelung der Produktionsmengen möglich. „Regelmäßige Investitionen in die Modernisierung unserer Anlagen sichern einerseits die Zukunftsfähigkeit unserer Produkte am Markt und dienen der Verbesserung unserer Wertschöpfungskette, andererseits helfen sie dabei, ökologisch verantwortungsvoll mit kostbaren Ressourcen und unserer Umwelt umzugehen.“, erklärt Dirk Zumbansen, Geschäftsleitung Finanzen, Recht und Verwaltung.

 

Werbung
Werbung