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Palais Löwenfeld revitalisiert

11.04.2018

Die Sanierung des Prachtbaues in Linz/Kleinmünchen mit Histolitz-Produkten von Synthesa wurde nach zwei Jahren abgeschlossen und 2017 mit dem Denkmalschutzpreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.

Die Fassade des Palais Löwenfeld erstrahlt nach erfolgreicher Revitalisierung in neuem Glanz.
Innen wie außen kamen Histolith-Produkte von Synthesa zum Einsatz.
Die Sanierung erhielt den Denkmalschutzpreis des Landes Oberösterreich 2017.

Die Revitalisierung des Palais Löwenfeld in Linz erhielt den Denkmalschutz-Preis des Landes Oberösterreich. Für die denkmalgerechte Innenwand- und Fassadensanierung sorgen die Histolith-Produkte von Synthesa. Unter der Ägide des Linzer Architektenbüros Klinglmüller und unter den wachsamen Augen des Bundesdenkmalamtes wurde das Baujuwel revitalisiert. Nun ist das im Kern an die 300 Jahre alte Gebäude wieder Zeuge der ersten Industrialisierung vom Linz im 19. Jahrhunderts geworden.

Steiniger Weg

Die Sanierung des Gebäudes war eine große Herausforderung. Wie es einem noblen Herrenhaus entsprach, waren die Räume mit dekorativ bemalten Decken, hohen zweiflügeligen Türen und mächtigen Kastenfenstern ausgestattet. Die Stiegenhäuser des denkmalgeschützten Gebäudes bildeten durch ihre Gesamtausstattung eigene Kunstwerke. All das galt es in akribischer Kleinarbeit in seinen ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen. Die kunstvollen Stuckarbeiten sowie die dekorative Schablonenmalereien in den hohen Räumen und Stiegenfluren wurden freigelegt und nach Farb- und Musterrecherchen akkurat restauriert. Stiegengeländer und fehlende Fliesen wurden nachbesorgt.

An der Restaurierung der Innen- und Außenwände arbeitete die Firma Leimika aus Wilhering mehr als ein Jahr lang. Geschäftsführer Klaus Leimegger: „Das war ein einzigartiges Projekt und durch das perfekte Sanierungskonzept der Architekten wunderbar umzusetzen.“ Allen voran kam die Histolith Leimfarbe zum Einsatz – ein Produkt aus österreichischer Herstellung mit Kreide vom Leitha-Gebirge. „Es entspricht einem Grundsatz der Baudenkmalpflege, dass die Erzeugnisse und deren Rohstoffe für eine originäre Restaurierung/Sanierung aus der jeweiligen Region stammen sollen“, erklärt Architektenberater Josef Milly von Synthesa. Mit einem weiteren Histolith-Erzeugnis – der Kalkspachtel brillant – wurde eine changierende Textur erzeugt, die den antiken Charakter unterstreicht.

Putz neu aufgebaut

Bei der reich gegliederten Fassade mit seinen Erkern, Mauerbändern, Säulen, Faschen und Fensterabschluss-Köpfen waren an mehreren Stellen der Putz und die Gesimse durch Feuchtigkeitseintritt stark beschädigt bzw. nicht mehr vorhanden und auch die vielen Löwenköpfe wiesen starke Schäden auf.

Der Putz des ältesten Gebäudeteiles in der Mitte der Anlage war nicht mehr zu retten und musste komplett neu aufgebaut werden. Für das ausführende Unternehmen, die NSB aus Windhaag/Freistadt, war dies mehr als ein Prestige-Objekt, es gab auch Zugewinn an Know-how: „Im Vorfeld waren schon sämtliche Schritte für die Putzsanierung detailliert ausgearbeitet worden und die Profi-Produkt besprochen. Das ging super glatt. Allerdings war die riesige Material-Menge, die es zu verarbeiten galt, etwas herausfordernd“, erzählt Martin Schaumberger von der NSB. Von Synthesa gab es deshalb Unterstützung von den Experten der Anwendungstechnik. Rund 2.000 Quadratmeter Fassade wurden neu verputzt, sechs Putzsilos waren zur gleichen Zeit im Einsatz. Insgesamt kamen 100 Tonnen Histolith-Trass-Kalkputz für Innen und Außen zum Einsatz.

Autor/in:
Redaktion Color
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