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Preiswettbewerb bei WDVS

23.01.2017

Zwar wuchs die Nachfrage nach Wärmedämm-Verbundsystemen in Deutschland im Jahr 2016 wieder moderat, infolge des harten Preiswettbewerbs rutschten die Erlöse aber zum wiederholten Male ins Minus, zeigen aktuelle Daten im Branchenradar Wärmedämm-Verbundsysteme in Deutschland 2016.

Auf den ersten Blick ist die Entwicklung erfreulich. Nicht zuletzt als Folge der hohen Wohnbauproduktion und einer Stabilisierung des Sanierungsgeschäftes schaffte der Markt für Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) im Jahr 2016 absatzseitig die Trendwende. Nach signifikanten Rückgängen von jeweils mehr als drei Prozent in den beiden Jahren davor erzielte man zuletzt zumindest eine schwarze Null. Die Nachfrage steigt auf knapp 36,6 Millionen Quadratmeter.

Allerdings machte ein zunehmend härter geführter Preiswettbewerb das zarte Pflänzchen des Aufschwungs auf der Erlösseite rasch zunichte. Denn der Durchschnittspreis sank um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 25,2 Euro pro Quadratmeter zu Herstellerpreisen. Folglich rutschten auch die Erlöse zum vierten Mal in Folge ins Minus. Insgesamt lagen die Herstellererlöse bei 921 Millionen Euro. Damit hat der Markt seit 2012 rund zwölf Prozent seines Volumens verloren.

Tabelle: Marktentwicklung Wärmedämm-Verbundsysteme total in Deutschland | Herstellerumsatz in Millionen Euro.

Umsatz in Mio. Euro 2013 2014 2015 2016
Wärmedämm-Verbundsysteme 1.000,8 970,7 935,7 920,8

Quelle: Branchenradar Wärmedämm-Verbundsysteme in Deutschland 2016.

Autor/in:
Redaktion Color
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