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Radikaler Modernismus

22.02.2018

Mosa-Fliesen in einer Montessori-Schule in Maastricht.

Die Architekten von Maurer United Architects (MUA) entschieden sich für Mosa-Fliesen.
Die Mosa-Produkte eignen sich für denkmalgeschützte Gebäude.
Mosa-Fliesen eröffnen mit umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten durch Vielfarbigkeit.

Der Architekt Alphons Boosten, Vertreter eines radikalen Modernismus, entwarf zu Beginn des letzten Jahrhunderts vor allem Kirchen, Wohnhäuser und Schulen. Sein Metier waren utopische Bauten, denn er wollte die Lebensumgebung der Arbeiter verbessern und dabei vorwiegend natürliche Materialien verwenden, wie Backsteine, Ziegel, Mergel, Holz und Stahl.

Die Architekten von Maurer United Architects (MUA) sehen sich in der Tradition Boostens. Und zwar nicht nur bezüglich der Materialien, sondern auch mit ihrer Lust an der Überschreitung architektonische Grenzen. „Wir suchen immer wieder Teammitglieder aus anderen, geistesverwandten und oft ungewöhnlichen Bereichen wie Graffitikünstler, VJs, DJs, Modedesigner und Spieleentwickler. Unsere aktuellen Projekte beinhalten neben Neubauprojekten auch Übergangslösungen und Umwidmungen, zum Beispiel von Schulgebäuden“, so Nicole Maurer von Maurer United Architects (MUA) aus Maastricht. Die

Architekten wurden 2012 vom Schulvorstand von MosaLira in Maastricht eingeladen, ein Konzept für die Renovierung eines ihrer Schulgebäude in der Innenstadt zu erstellen, nämlich der Montessori-Schule. Bei der Renovierung hielt sich MUA an die Grundsätze Boostens: „Obwohl wir zunächst Industrieböden verwenden wollten, um einen Kontrast zum denkmalgeschützten und streng hierarchischen Charakter des Gebäudes zu schaffen, haben wir uns schließlich für Fliesen entschieden,“ so Maurer. „Mit den Cradle to Cradle-Fliesen von Mosa konnten wir genau wie Boosten auch innerhalb des Umgebungskontextes gestalten und renovieren. Die Fliesen trugen außerdem dazu bei, den denkmalgeschützten Charakter des Gebäudes zu erhalten.“

Unter anderem wurden Griffe aus Bakelit angebracht, die Beleuchtung optimiert und mithilfe von Mosa sanfte Übergänge zwischen den Fliesenfußböden und den Rändern hergestellt. Die Renovierungsarbeiten blieben auf ein Minimum beschränkt, so dass das Gebäude auch weiterhin genug Flexibilität bietet, um später eventuell anderweitig genutzt werden zu können.

„Bei diesem Projekt konnten wir Mosa von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Im Mosa Design Studio in Maastricht konnten wir erneut feststellen, welche tollen Accessoires ihre Fliesenkollektionen enthalten. Die Farben und Formate der Fußleisten und der unterschiedlichen Fliesen bieten fantastische Möglichkeiten. Wir verwenden sehr gerne die kleinen, elfenbeinschwarzen Fliesen von Mosa und nutzen sie auf unterschiedliche

Weise in unseren Projekten. So erhält unsere Arbeit eine klare Signatur“, so Maurer.

Autor/in:
Redaktion Color
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