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Reduzierter Verwaltungsaufwand

20.09.2016

Die Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung ist wichtig für eine schnelle und unbürokratische Vergabe für Klein- und Mittelbetriebe.

Dass die Schwellenwerte Verordnung nun für weitere zwei Jahre in Verlängerung geht, ist aus Sicht der Wirtschaft ein wichtiges Signal. „Wenn Aufträge der öffentlichen Hand rasch und unbürokratisch vergeben werden können, profitieren beide Seiten durch eine schnelle Erledigung der Aufträge, weniger Verwaltungsaufwand und eine Belebung der Konjunktur“, betont Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen in den Regionen trage dies dazu bei, dass Arbeitsplätze und Wertschöpfung gesichert werden können.

Öffentliche Auftraggeber können nun bis 31. Dezember 2018 Aufträge in Höhe von bis zu 100.000 Euro direkt an Unternehmen der Bau-, Liefer- und Dienstleistungsbranchen vergeben. Im Bau kann die öffentliche Hand darüber hinaus für Auftragsvolumina bis zu einer Million Euro zumindest drei qualifizierte Unternehmen im sogenannten „nicht offenen Verfahren“ direkt zur Angebotslegung einladen. Die Schwellenwerte-Verordnung wurde nun zum zweiten Mal für zwei Jahre verlängert, was für alle Beteiligten Planungssicherheit bedeutet, so Leitl.

„Die berichteten Erfahrungen untermauern, nämlich stark gesunkene Verfahrenskosten und eine deutliche Beschleunigung, dass die Schwellenwerte-Verordnung ein wichtiges Bindeglied zwischen regionalem Unternehmertum und öffentlicher Hand ist und wesentliche Impulse für Betriebe und Gemeinden, also eine win-win-Situation mit sich bringt. Erklärtes Ziel ist daher weiterhin die Überführung der Verordnung in Dauerrecht“, so der WKÖ-Präsident.

Autor/in:
Redaktion Color
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