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Schwarzarbeit in Österreich

29.08.2014

60 Prozent der Österreicher drücken bei Schwarzarbeit beide Augen zu.

Für die Mehrheit der Österreicher, genauer gesagt 60 Prozent, ist das Beauftragen von Schwarzarbeit ein Kavaliersdelikt oder zumindest ein notwendiges Übel. Das zeigt eine aktuelle Studie von immowelt.at. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob das Einkommen hoch oder niedrig ist – die Abneigung, Steuern und Sozialabgaben zu zahlen, ist in allen Einkommensschichten verbreitet. Allerdings unterscheiden sich die Motive: Während 40 Prozent der Besserverdiener Schwarzarbeit für ein Kavaliersdelikt halten, sind es bei den Geringverdienern nur 21 Prozent. Diese sehen sich jedoch häufiger, immerhin 42 Prozent, aus finanzieller Not gezwungen, die günstigere aber illegale Variante zu wählen. Bei den Besserverdienern sind es nur 20 Prozent. Auch zwischen den Geschlechtern unterscheiden sich die Motive: Während 36 Prozent der Frauen aus finanzieller Not auf Schwarzarbeit zurückgreifen, sind es bei den Männern nur 27 Prozent.

Autor/in:
Redaktion Color
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