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Würth-AT Geschäftsführung: Willi Trumler (Geschäftsführer Finanzen), Alfred Wurmbrand (Sprecher der Geschäftsführung), Mario Schindlmayr (Geschäftsführer Vertrieb).

Würth wächst weiter

20.02.2017

Mit einem Umsatz von 185,5 Millionen Euro und einem Wachstum von 4,5 Prozent schließt Würth Österreich das Geschäftsjahr 2016 ab.

Würth investiert in e-Business-Lösungen.

2016 investierte das in Böheimkirchen ansässige Unternehmen verstärkt in die Weiterentwicklung von e-Business-Lösungen. Geschäftsführer Alfred Wurmbrand ist mit dem Online-Geschäft mehr als zufrieden. „Der Bereich e-Business entwickelt sich hervorragend und wird auch 2017 weiter ausgebaut. Die steigenden Auftragseingänge über unseren Online-Shop, die Würth App und elektronische Kundenanbindungen bestätigen, dass wir den Trend rechtzeitig erkannt haben und benutzerfreundliche e-Commerce-Lösungen auch für unsere Branche zukunftsweisend sind. Wir erwarten heuer in diesem Bereich ein Wachstum von zirka 30 Prozent.“

Auch im Direktvertrieb wird weiter aufgestockt, 2017 soll die 800-Mitarbeiter-Marke geknackt werden, damit sind für Würth-Kunden fast 500 Vertriebsmitarbeiter im Außendienst österreichweit im Einsatz. Zusammen mit mehr als 100 Verkaufsberatern in den Niederlassungen wird 2017 ein Gesamtwachstum von acht Prozent angepeilt.

In den 46 Würth Kundenzentren wurde 2016 ein Gesamtumsatz von 36,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Fünf Standorte wurden neu eröffnet: Horn, Korneuburg, Jenbach-Wiesing, Eisenstadt und Gleisdorf. Für 2017 ist die Eröffnung eines weiteren Abholshops, voraussichtlich in Salzburg, geplant.

Auf Kurs

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in ihrem Kerngeschäft, dem Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial. Sie besteht aktuell aus über 400 Gesellschaften in mehr als 80 Ländern und beschäftigt über 71.000 Mitarbeiter. Davon sind rund 31.500 fest angestellte Verkäufer im Außendienst.

Im Kerngeschäft, der Würth-Linie, umfasst das Verkaufsprogramm für Handwerk und Industrie über 125.000 Produkte: von Schrauben, Schraubenzubehör und Dübeln über Werkzeuge bis hin zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz.

Die Würth-Gruppe verzeichnet 2016 gemäß vorläufigem Konzernabschluss einen Umsatz von 11,8 Milliarden Euro. Das bedeutet ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 7,1 Prozent, 7,9 Prozent in Lokalwährungen. „Die Strategie des Multi-Kanal-Vertriebs greift“, zeigt sich Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe zufrieden über das vorläufige Ergebnis. „Ob Investitionen in E-Business oder auch die Eröffnung neuer Niederlassungen – bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG planen wir 2017 die Zahl der Niederlassungen von aktuell 437 auf 480 zu erhöhen – die Kunden haben die Wahl. Wir sind immer erreichbar. Das kommt an.“ Besonders gut verliefen die Konzernaktivitäten in den Regionen Süd- und Osteuropa, welche schwierigere Märkte in Westeuropa und Nordamerika überkompensieren konnten.

Bei der Mitarbeiteranzahl wurde erstmals die Marke von 70.000 Mitarbeitern überschritten. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter hat sich auf Gruppenebene um 2.413 auf 71.391 Mitarbeiter erhöht. In Deutschland betrug der Mitarbeiterzuwachs 552 auf 21.697 Mitarbeiter.

Autor/in:
Redaktion Color
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