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16. IFB-Symposium in Wien

04.03.2019

Am 26. Februar fand im Kuppelsaal der Technischen Universität Wien das diesjährige IFB-Symposium statt. Wie immer mit aktuellen Themen gespickt und bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung nahm Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Andreas Kolbitsch, Studiendekan der Fakultät für Bauingenieurwesen der TU Wien, vor. Obligatorisch wird zu Beginn des Symposiums in Wien der letzte Jahresbericht durch die Geschäftsführung des IFB – Institut für Flachdachbau und Bauwerksabdichtung, vorgestellt.
Auf die Neuerscheinung der ÖNORM B 8110, Teil 2, „Wasserdampfdiffusion und Kondensationsschutz, Anforderungen an Flachdächer“, ging danach Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Thomas Bednar vom Forschungsbereich für Bauphysik und Schallschutz, Institut für Hochbau und Technologie, ein. Er beleuchtete Zuständigkeitsbereiche, nationale Entwicklungen und internationale Erfahrungen zur Vermeidung von Feuchteschäden.
Welche Möglichkeiten der Entfeuchtung von Flachdachaufbauten es gibt und wie effektiv diese sind, erörterte Dipl.-Ing. Dr. Ernst Schriefl von Schöberl & Pöll GmbH – Bauphysik und Forschung. Mit Dachassistenzsystemen, Optimierung der ökologischen Nachhaltigkeit, insbesondere im Hinblick auf Feuchtemonitoring und Entwässerung, setzte sich dann Dipl.-Ing. Ronald Setznagel vom 17&4 Beratungs- und Forschungsunternehmen für nachhaltige Entwicklung auseinander.
Nach dem reichlichen Mittagsbuffet im Feststall der TU referierte Ing. Werner Linhart, Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger, über das Thema  „Flüssigkunststoffe – wie sicher sind die ,Alleskönner’ für Arbeitnehmer und Umgebung?“. Um beim Flüssigkunststoff zu bleiben, gingen danach Dipl.-Ing. Dr. Robert Schamesberger von PolymerConsult und Experte Werner Jandrisits, MBA, auf Theorie versus Praxis ein. Dabei behandelten sie vor allem das Thema Haftverbund von flüssig aufzubringenden Dachabdichtungen auf verschiedenen Untergründen.
Über Langzeiterfahrungen mit Vakuumdämmung ausgeführten Bauteilen informierte im Anschluss Ing. Walter Weiser von sf-architektur.
Nach der Kaffeepause beschäftigte sich Wolfgang Hubner, Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger und Institutsleiter von IFB und ASMME mit der neuen ÖNORM B 3691 „Planung und Ausführung von Flachdachabdichtungen“ und den zu erwartenden Auswirkungen in der Praxis.
Das Team der HR Gebäudehülle GmbH und Ing. Andreas Lang befassen sich geschäftlich mit der unterstützenden Planung von Schnittstellen innerhalb der Gebäudehülle. Der Experte informierte die Teilnehmer über konkrete Lösungen.
Den Abschluss der Veranstaltung übernahmen Dipl.-Ing. Sophie Fugger, Leiterin der ISHAP, Gebäudedokumentations GmbH zum Thema „Digitale Befunderfassung am Flachdach“. Nach angeregten Diskussionen ging die erfolgreiche Veranstaltung gegen 18 Uhr zu Ende.

„Das sehr gute Feedback zum Wiener Symposium bestärkt uns weiterzumachen“, resümierte Institutsleiter Wolfgang Hubner zufrieden. Der nächste Termin steht bereits fest: Wien und das 17. IFB- Symposium sind mit 25. Februar 2020 fixiert, im Jahr 2021 findet das Symposium in Innsbruck statt.

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