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Spatenstich am Austrotherm-Produktionsstandort in Purbach. Von links: DI Horst Ache (Unger Stahlbau GmbH), Dr. Heimo Pascher (Techn. Geschäftsführer Austrotherm GmbH), Mag. Klaus Haberfellner (Geschäftsführer Austrotherm Gruppe), Johann Moser (Vize-Bürgermeister Stadtgemeinde Purbach).

Austrotherm investiert in österreichische Standorte

16.09.2020

Der heimische Dämmstoffspezialist startet mit einer Investitionsoffensive in den Herbst. Neue Gebäude und Anlagen werden errichtet, Abläufe sollen durch Digitalisierung effizienter werden. 

Corona zum Trotz investiert Austrotherm heuer insgesamt zehn Millionen Euro in die beiden burgenländischen Produktionsstandorte Pinkafeld und Purbach. Der Startschuss fiel Anfang September mit dem Spatenstich zur Errichtung neuer Lagerhallen für die Fertigwaren, einem neuen Lagerbüro und Sozialräumlichkeiten am Produktionsstandort für XPS-Dämmstoffe in Purbach.
„Allen Corona-Widrigkeiten zum Trotz haben wir ein Investitionsprogramm gestartet, das unsere beiden Standorte im Burgenland zukunftsfit machen wird. Als positiver Nebeneffekt kommt ein Großteil des Investitionsvolumens der regionalen Bauwirtschaft zu Gute“, so Mag. Klaus Haberfellner, Geschäftsführer der Austrotherm Gruppe.

Das Zukunftsfit-Programm im Detail
Am Standort Purbach werden Fertigwaren-Lagerhallen mit einer Gesamtfläche von 3.600 Quadratmetern sowie ein neues Lagerbüro mit Sozialräumlichkeiten für Mitarbeiter und LKW-Fahrer errichtet. Das neue Gebäude ist in ein ganzheitliches Werksverkehrskonzept eingebunden, das von den Logistik-Experten des Fraunhofer-Instituts entwickelt worden ist. Die Optimierung und Neuregelung der Verladezone reduziert die Fahrtstrecken der Abhol-LKWs am Werksgelände um 70 Prozent. Das entspricht einer Strecke von ca. 14.000 Kilometer pro Jahr und vermindert dementsprechend den CO2-Ausstoß und Geräuschpegel. Weiters wird in Produktionsanlagen investiert, um das Recycling von XPS-Dämmstoffplatten am Standort weiter ausbauen zu können.
Am Standort Pinkafeld laufen bereits die Vorbereitungen für die Errichtung eines neuen Bürogebäudes mit Empfangsbereich, Schulungszentrum und Werkstätte, das zugleich veranschaulichen soll, wie nachhaltiges Bauen für Bürogebäude in Zukunft umgesetzt werden sollte. Darüberhinaus werden aktuell zahlreiche Digitalisierungs- und Automatisierungs-Projekte umgesetzt, um innerbetriebliche Verwaltungsprozesse effizienter und schneller zu gestalten.

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