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Die BAU 2021 wird aus derzeitiger Sicht im Jänner stattfinden. Die Veranstalter freuen sich trotz Absagen einiger namhafter Aussteller über einen guten Buchungsstand.

BAU 2021 bleibt auf Kurs

25.06.2020

Die BAU 2021 ist weiter auf Kurs. Die Veranstalter wollen der internationalen Baubranche vom 11. bis 16. Jänner auf dem Münchner Messegelände trotz der derzeitigen Covid-19-Pandemie eine attraktive Plattform bieten. Angesichts sinkender Infektionszahlen und Lockerungen bei der Reisefreiheit in ganz Europa sieht die Messe München „sehr gute Perspektiven für eine erfolgreiche BAU 2021“. (Stand 09.07.2020)

Zahlreiche Messen im In- und Ausland werden angesichts der Covid-19-Pandemie derzeit verschoben oder abgesagt. Auch zu der noch über sechs Monate entfernten BAU 2021 gibt es Absagen von namhaften Ausstellern. Doch die Entwicklungen der vergangenen Wochen und das positive Feedback aus dem Fachbeirat stimmen Reinhard Pfeiffer, den stellvertretenden Vorsitzenden der Messe München, zuversichtlich: „Die BAU ist nach wie vor hervorragend gebucht, vor allem aus dem Ausland ist die Nachfrage hoch. Ich bin mir außerdem sicher, dass das Geschäftsleben über den Sommer und Herbst weiter an Fahrt aufnehmen wird. Mit einem 15-prozentigen Bonus wollen wir unseren Ausstellern die Möglichkeit geben, verstärkt in die Einladung ihrer Kunden zu investieren. Sicher werden wir bei der Besucherzahl diesmal Abstriche machen müssen. Aber mit unseren gemeinsamen Anstrengungen werden sich Qualität und auch Quantität der Besucher wieder auf einem hohen Niveau bewegen.“

Schutz- und Hygienekonzept
Nach dem Beschluss vom 27. Mai, dass Messen in Bayern wieder stattfinden können, hat die bayerische Staatsregierung am 23. Juni ein entsprechendes Schutz- und Hygienekonzept verabschiedet. Dieses bildet die Basis für die Wiederaufnahme des Messebetriebs. Eckpfeiler des Konzepts sind: Abstandsgebot, Hygiene und Nachverfolgbarkeit aller Teilnehmer. Zu den Hygienemaßnahmen gehören u. a. eine erhöhte Taktung der Reinigung und das Aufstellen von Desinfektionsständern. Was eine mögliche Maskenpflicht angeht: Im September, vor Beginn der Herbstmessen, soll noch einmal geprüft werden, ob diese tatsächlich notwendig ist. In jedem Fall aber kann die Maske bei Kundegesprächen an Tischen abgenommen werden – eine ähnliche Regelung wie sie in der Gastronomie üblich ist. „Dies ist der aktuelle Stand“, betont Reinhard Pfeiffer: „Wir hoffen aber, dass es im Zuge eines günstigen Pandemieverlaufs weitere Lockerungen geben wird.“

100.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche vergeben
Die Planungen für die BAU 2021 laufen unterdessen auf Hochtouren. Zwar haben sich diesmal einige bekannte Namen und Marken gegen eine Teilnahme an der BAU entschieden, andererseits gibt es auch eine hohe Flächennachfrage, vor allem aus dem Ausland. 80 Prozent der verfügbaren Ausstellungsfläche, das sind laut Veranstalter Messe München rund 100.000 Quadratmeter Netto, sind bereits vergeben. Das entspricht dem Niveau wie vor zwei Jahren, betont man von Seiten der Messe München. Etwa ein Drittel der Ausstellungsfläche wurde von internationalen Ausstellern gebucht. Besonders hoch ist die Nachfrage aktuell aus Belgien und Polen, aber auch aus von Corona besonders stark betroffenen Ländern wie Italien und Spanien. Angesichts dieses Buchungsstandes geht die Messleitung davon aus, wieder alle 18 Messehallen belegen zu können.

Neue Online-Angebote
Die BAU soll auch virtuell präsent sein, ihre Online-Angebote weiterentwickeln und neue ins Programm nehmen, dies insbesondere als Angebot für alle, die nicht persönlich nach München kommen können:
• Eine neu entwickelte Connect-App bietet verbesserte Chat-Funktionen und Matchmaking-Formate.
• Teile des Forenprogramms können gestreamt werden, ebenso Vorträge und andere Aktivitäten aus dem Digital Village und vom Treffpunkt Handwerk.
• Aussteller erhalten die Möglichkeit, (potentielle) Kunden auch virtuell zu erreichen. Basis hierfür sind die Kundendaten der BAU sowie die „Trusted Targeting“-Technologie der Messe München.
• Schließlich wird es auch Live-Bilder von der BAU geben. So bekommen alle Interessierten auch aus der Ferne zumindest einen Eindruck vom Messegeschehen – und können dann immer noch spontan nach München reisen.

Sonderthema Corona
Auch das Forenprogramm, angelehnt an die Leitthemen „Digitale Transformation“, „Herausforderung Klimawandel“, „Ressourcen & Recycling“ sowie „Zukunft des Wohnens“, wird wieder Top-Referenten aus ganz Europa zusammenführen. Neben den Leitthemen wird die BAU die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie als Sonderthema in den Fokus stellen. Was bedeutet Corona für die Bauwirtschaft im In- und Ausland? Und welche Folgen hat der durch Corona angesto-ßene Digitalisierungsschub für die Branche? Diese und viele andere Fragen rund um die Epidemie werden auf der BAU diskutiert und erörtert.

Nähere Informationen: www.bau-muenchen.com

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