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Buchtipp: Form Follows Energy

25.07.2018

In der aktuellen Birkhäuser-Publikation „Form Follows Energy“ analysiert Brian Cody, Leiter des Instituts für Gebäude und Energie der TU Graz, das Verhältnis zwischen Energieströmen und der Form unserer gebauten Umwelt.

Dabei fordert der Autor einen Paradigmenwechsel im baukonstruktiven Umgang mit Energiequellen: Anstatt nach immer effizienteren Maßnahmen zum Schutz vor den Kräften der Natur zu suchen – Sonnenschutz, Windschutz, Dampfsperren etc. –, sollten wir uns eher darauf konzentrieren, diese Kräfte auf die bestmögliche Weise für die Energieerzeugung zu nutzen. 

Doch wie können die energetische Leistung maximiert und gleichzeitig neue architektonische Qualitäten erzeugt werden? Im Energieentwurf eines Gebäudes werden Strategien und Konzepte entwickelt, die Gebäudeform, -anordnung und -konstruktion gemeinsam mit der Gebäudehülle, der Klimatisierung und dem Energiesystem nutzen, um den Energiebedarf des Gebäudes zu minimieren und gleichzeitig die Raumqualität zu verbessern. „Form Follows Energy“ liefert hier ein differenziertes Grundlagenwissen über die Voraussetzungen des Bauens in unterschiedlichen Klimazonen beispielsweise oder zu mikroklimatischen Einflussgrößen beim Bauen am Meer, in der Großstadt oder in den Bergen. Der Leser entwickelt so ein tiefes Verständnis über die physikalischen Naturgesetze, die die Energiegestaltung von Gebäuden bestimmen – und die jenseits aller spezifischen Normen und Richtlinien universell gültig sind. Die komplexen Zusammenhänge zwischen Architektur und Energie werden in Fallstudien veranschaulicht.

von Brian Cody
2017, 280 Seiten, ­zahlreiche Abbildungen, gebunden
Sprache: Englisch
Verlag Birkhäuser, Basel
ISBN 978-3-0356-1405-3
79 Euro

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