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Die Hochburg des Dachhandwerks

27.02.2018

Für die Navis von 45.000 Dachdeckern, Zimmerern und Spenglern gab es von 20. bis 23. Februar nur eine Adresse in Köln: den Messeplatz 1. Hier fand in vier Messehallen die DACH+HOLZ International statt.

Information über Neuheiten, persönliche Weiterbildung und Austausch mit Branchenkollegen waren laut Umfragen die Top-3-Gründe für den Messebesuch. Jeder vierte von fünf Besuchern sah diese Ziele vollständig erfüllt. Für diesen hohen Zufriedenheitswert waren laut der befragten Besucher die Präsenz der Marktführer, die Vollständigkeit des Angebots und die Qualität der Vorträge auf dem DACH+HOLZ-Forum ausschlaggebend. „Köln war vier Tage lang die Hochburg des Dachdecker-, Zimmerer- und Spenglerhandwerks. Wichtige Themen für die Branche wie Unfallprävention oder Digitalisierung bekamen hier für die Besucher angesichts der Vielzahl der gezeigten Produkte und Fachvorträge ein Gesicht mit klaren Konturen“, zog Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, eine positive Bilanz über den Messeverlauf. „Schon

vor der Veranstaltung hatte die diesjährige DACH+HOLZ International die Nationenwertung bei den Ausstellern gewonnen. 576 Firmen aus 35 Ländern nahmen teil, so viele wie noch nie. Angesichts dieser internationalen Produkttiefe erhielt jeder Besucher einen umfassenden Überblick, um seinen Betrieb zukunftssicher aufzustellen.“

Neben neuen Produkten bei Außenwandbekleidung, Dachdeckungen und -abdichtungen sowie Holzwerkstoffen und -fertigbau waren die täglichen Handwerkerrundgänge, das Vortragsspecial „Zukunft Dach“ oder die Sonderschau „Absichern statt Abstürzen“ die Besuchermagnete 2018. Gerade auf der zuletzt genannten Fläche wartete ein interaktiver Mitmachparcours zum Thema Unfallprävention. Dachdecker, Zimmerer und Spengler konnten bei Klettertouren neue Sicherheitssysteme eigenständig ausprobieren. Zudem wurden Sicherheitstechnologien wie die Weltneuheit des ersten Anhängerkrans mit Personen-Sicherung oder Lifeline-Systeme vorgestellt.

Die beiden Trägerverbände der Messe, der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im ZDB, zogen aus Sicht ihrer Mitglieder ein positives Schlussfazit. „Die Vielfalt der Weltleitmesse ist wirklich einmalig. Wichtig ist mir neben der Internationalität aber das Zusammenrücken der Gewerke. Denn nur wenn Dachdecker, Zimmerer und Spengler gemeinsam arbeiten, sich austauschen und Verständnis für die Belange der jeweils anderen entwickeln, können wir die Erwartungen unserer Kunden auch in Zukunft professionell erfüllen“, sagte Dirk Bollwerk, Präsident des ZVDH.

Aus Sicht der deutschen und europäischen Zimmerer resümierte der Vorsitzende von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im ZDB, Peter Aicher: „Die DACH+HOLZ International wird ihrem Ruf der wichtigsten Messe für den Holzbau gerecht. Die zahlreichen interessierten Besucher machen den erkennbaren Boom im Holzbau deutlich. Themen wie Digitalisierung und Automation waren stark frequentierte Angebotsbereiche unserer Firmen und Leistungspartner. Dieser hohe Zuspruch zeigen den kontinuierlichen und ständigen Optimierungsprozess der Branche.“

Die nächste DACH+HOLZ International findet vom 28. bis 31. Jänner 2020 in Stuttgart (D) statt.

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