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IFB-NEWS

25.06.2015

Das Institut für Flachdachbau und Bauwerksabdichtung hat einen Antrag bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft eingereicht, als „Wissensanbieter“ aufgenommen zu werden.

Zugelassen sind Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Unter „Forschungseinrichtung“ bezeichnet die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft Einrichtungen wie Hochschulen oder Forschungsinstitute unabhängig ihrer Rechtsform (öffentlich oder privatrechtlich) oder deren Finanzierungsweise, wenn deren Hauptaufgabe in Grundlagenforschung, industrieller Forschung oder experimenteller Entwicklung besteht und deren Ergebnisse durch Lehre, Veröffent­lichung und Technologietransfer verbreiten. Einnahmen die daraus lukriert werden, sind in die Verbreitung dieser Forschungsergebnisse oder in die Lehre zu reinvestieren.
Die Geschäftsführung des IFB musste dazu ein umfangreiches schriftliches Hearing absolvieren – und hat Ende Mai 2015 die erfreuliche Mitteilung erhalten, dass das Institut für Flachdachbau und Bauwerksabdichtung (IFB) als „außeruniversitäre Forschungseinrichtung“ bestätigt wurde. Das bedeutet, dass das IFB legitimiert ist, auch durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft geförderte Forschungsprojekte, beispielsweise über den Innovationsscheck (www.ffg.at/innovationsscheck), abzuwickeln.

Das IFB kann nun, dem Rahmen seiner Profession entsprechend, Forschungsprojekte im Feuchtigkeitsabdichtungssegment bearbeiten. Die Eintragung in der Datenbank der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft ist beantragt und wird in den kommenden Wochen erledigt sein.

Ausschlaggebend für die positive Abwicklung unseres Ansuchens waren die vielseitigen Tätigkeiten des IFB in den vergangenen zehn Jahren. Wir waren mit unseren Schwerpunktthemen wie der Aus- und Weiterbildung aktiv und bereits bei zahlreichen Projekten als Forschungsprojektpartner tätig.

Hier einige Eckdaten aus dem Ansuchen des IFB bei der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft:
Das Institut für Flachdachbau und Bauwerksabdichtung (IFB) wurde 2005 mit der grundsätzlichen Zielsetzung gegründet, die Qualität der Planungs- und Verarbeitungsprozesse auf dem Flachdach, an Terrassen und Balkonen sowie an erdberührten Bauteilen zu verbessern.

Unsere zentralen Aufgaben setzen wir in den Bereichen (1) Fortbildung und Lehre, (2) Technik und Innovation, (3) Qualitätssicherung und Öffentlichkeitsarbeit um.
Durch die Zusammenarbeit mit Bauverbänden in der Wirtschaftskammer, der Architekten- und Ingenieurkammer, Bauakademien, Fachhochschulen und technischen Universitäten wird gewährleistet, dass stets die aktuellsten Kenntnisse des Fachgebiets in die Arbeiten des IFB einfließen und wir auf eine breite Plattform zur Wissensvermittlung zugreifen können.
Das IFB ist ein gemeinnütziger Verein, der sich aus einem Präsidium, ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern sowie einem Fachbeirat und Arbeitsgruppen zusammensetzt. Das Präsidium und die Geschäftsführung leiten die Aktivitäten des IFB.

(1) Fortbildung
Das IFB veranstaltet seit 2005 jährlich Aus- und Weiterbildungsseminare für die Sparte der Handwerker und Planer. Beispielsweise wurden 2014 bis 2015 ca. 800 Personen geschult.

(2) IFB als Forschungsprojektpartner
2006–2008: 2. Österreichischer Bauschadensbericht Flachdachbau
2007–2009: 3. Österreichischer Bauschadensbericht Bauwerksabdichtung
2008–2009: Planungs- und Ausführungsregeln von temporären Abdichtungsarbeiten bei Dachgeschoßausbauten und Aufstockungen
2009: Handbuch für Einfamilien-Passivhäuser in Massivbauweise. Erstellt im Rahmen des Forschungsvorhabens: „Das Passivhaus vom Baumeister – abgesicherte Planungsunterlagen – Handbuch und Seminare“
2011: Forschungsprojekt 110512 Flachdach II: „Wartungsindikatoren und Feuchtesensoren in Dachkonstruktionen“
2012–2014: Evaluierung geeigneter Sensorsysteme für die zu entwickelnden Wartungsindikatoren. Auswahl geeigneter Sensorsysteme, Evaluierung bauphysikalischer Berechnungsprogramme

(3) IFB betreute Diplomanden
2008: Michaela Presich, Supervising FH: Prof. DI Dr. Rainer Stempkowski, Master Thesis: Optimierung der Lebenszykluskosten von Baumärkten aus der Sicht des Bauherrn und Eigentümers
2010: Johannes Horvath, Diplomarbeit, Master Thesis: Dachentwässerungssysteme. Die normgerechte Bemessung und deren Vereinbarkeit mit realen Niederschlagsmengen am Beispiel Wiens
2012: Christian Gneist, Betreuer: Dr. DI Dr. techn. Anton Pech und Arch. DI. Wilfried Schermann, Diplomarbeit: Flachdächer Grundlagen für den Neubau- und Sanierungsbereich
2013: Christoph Plank BSc, Begutachter: Mag. (FH) Michael König, MBA. ­Diplomarbeit: „Ausbildungsbedarf für das Baunebengewerbe Schwarz­decker und Abdichter in Österreich“
2013: Bernhard Gasser BSc, Erstbetreuer: DI Dr. Christoph Buxbaum, ­Diplomarbeit: „Entwicklung von Wartungsindikatoren zur Feuchtedetektion für Flachdächer“ an der FH Kärnten zur Erlangung des akademischen ­Grades Diplom-Ingenieur für Bauingenieurwesen.

Autor/in:
Redaktion Dach Wand
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