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Neue Förderungen für E-Mobilität seit März

10.05.2017

72 Millionen Euro stehen im Rahmen des E-Mobilitätspakets bereit, um den Kauf von Elektroautos, ­E-Zweirädern und E-Nutzfahrzeugen sowie den Erwerb von privaten Ladestationen und den Ausbau öffentlicher E-Tankstellen zu fördern. Diese werden vom Verkehrsministerium, vom Umweltministerium und den Automobilimporteuren zu gleichen Teilen  aufgebracht.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Ihre Rat & Tat-Steuerberater, Kanzlei Jupiter unter T 01/278 12 95, office@jupiter.co.at, und Dr. Michael Kowarik unter T 01/892 00 55, info@kowarik.at, gerne zur Verfügung. www.ratundtat.at

Für die Neuanschaffung eines E-Pkws bekommt man als Unternehmer 3000 Euro, als Privater 4000 Euro, für Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge in beiden Fällen 1500 Euro. Beantragt kann die Förderung seit 1. März 2017 online unter www.umweltfoerderung.at werden. Gefördert werden nur Neuwagen bis zu einem Nettolistenpreis von maximal 50.000 Euro (mit dem Tesla wird es also wieder nichts ...), und die Fahrzeuge müssen ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben werden.

Für Zweiräder bekommt man gerade einmal 375 Euro, für Kleinbusse und Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen dafür bis zu 20.000 Euro.

Auch die Anschaffung von Ladestationen, sogenannte Wallboxes, mit bis zu 22kW Leistung, wird mit 200 Euro unterstützt.

Umsatzsteuer: Ausweitung der Kleinunternehmerbefreiung

Bis zu einem jährlichen Umsatz von 30.000 Euro sind die Umsätze unecht von der Umsatzsteuer befreit. Mussten bisher bei Ermittlung der Umsatzgrenze alle Umsätze des Steuerpflichtigen zusammengerechnet werden, bleiben seit 1. Jänner 2017 unecht befreite Umsätze außer Ansatz. Das wird u. a. Ärzte und andere Heilberufe freuen, weil sie (bei Unterschreiten der o. a. Grenze) für ihre nebenberufliche Gutachtertätigkeit oder auch z. B. Wohnraumvermietung keine Umsatzsteuer vorschreiben und abführen müssen.

Babysitter oder Oma – Verschärfung für Absetzbarkeit

Seit 2009 sind Kinderbetreuungskosten in der Steuererklärung bis 2300 Euro pro Jahr für Kinder bis zehn Jahre absetzbar. Voraussetzung war schon immer, dass es sich um eine qualifizierte Betreuungsperson handeln muss.

Bis Ende 2016 genügte der Nachweis, dass diese zumindest eine achtstündige Schulung absolviert hat, unter 21-Jährige mussten 16 Stunden nachweisen.

Nach einem Urteil vom Verwaltungsgericht aus 2015 wurde das Gesetz im Dezember des Vorjahres dahingehend verändert, dass ausnahmslos – wer auch immer aufpasst – 35 Ausbildungsstunden nachzuweisen sind, damit man die Kosten absetzen kann. 

Das Gesetz gilt per 1. Jänner 2017. Für alle, die es betrifft: Die Ausbildung darf bis Jahresende nachgeholt werden.

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