Direkt zum Inhalt
Immer mehr gutausgebildete Fachkräfte werden in den verschiedensten Bereichen der Holzwirtschaft zukünftig benötigt.

Schwerpunkt Holzbau

25.04.2017

33.000 Menschen beziehen in Tirol Einkommen aus der Forst- und Holzwirtschaft, die eine komplette und zugleich umfangreiche Wertschöpfungskette darstellt. Um diesen starken Wirtschaftszweig noch besser positionieren und nützen zu können, wird mit Herbst 2017 an der HTL Imst ein Schwerpunkt Holzbau eingerichtet.

proHolz-Vorstandsvorsitzender Karl Schafferer, LRin Dr. Beate Palfrader, Dir. Dr. Stefan Walch und proHolz-Geschäftsführer DI Rüdiger Lex freuen sich über den neuen Schwerpunkt Holzbau an der HTL Imst ab Herbst 2017.

Grundsätzlich gibt es in Tirol für alle forst- und holzwirtschaftlichen Belange bereits sehr umfassende Ausbildungsmöglichkeiten – von der forstfachlichen Ausbildung in Rotholz über die Fachberufsschule für Holztechnik in Absam, die bereits jetzt stattfindende holzfachliche Ausbildung an den HTLs in Innsbruck und Imst bis hin zum Holzbaulehrstuhl an der Universität Innsbruck.

Der Holzbau konnte sich in den vergangenen Jahren regional, national und international immer mehr etablieren. Einen besonders hohen Anteil hat er in Westösterreich, wo inzwischen rund 30 Prozent des umbauten Volumens im Hochbau mit Holz errichtet werden. „Das bedeutet, dass zum einen immer mehr holzerfahrene Ingenieure in der Produktion, also auch bei den international tätigen Betrieben der Holzindustrie und bei den heimischen Holzbaubetrieben und zum anderen in Planungs- und Architekturbüros sowie in den Behörden benötigt werden“, so proHolz-Tirol-Vorstand Karl Schafferer.

Eine umfassende Studie des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft bestätigt diesen kontinuierlich wachsenden Bedarf eindrucksvoll. Die an den beiden Tiroler HTLs bereits existierende holzfachliche Ausbildung im Rahmen des Hochbauunterrichts stellt für die politisch Verantwortlichen eine ideale Basis für eine Intensivierung dieser Ausbildung dar. „Die Entscheidung zugunsten von Imst wurde getroffen, weil die dortige HTL bereits über die notwendige Ausstattung verfügt, weil sich die inhaltliche Verknüpfung von Innenarchitektur und Holzbau an der HTL Imst angeboten hat und weil diese Entscheidung auch eine Stärkung der Region bedeutet“, freut sich die amtsführende Präsidentin des Landesschulrats, LRin Dr. Beate Palfrader.

Ebenso erfreut ist das Kollegium an der HTL Imst. „Wir gehen diesen Ausbildungsschwerpunkt mit großem Engagement an. Der Holzbau fügt sich ideal in unser Ausbildungsangebot mit energieeffizientem Bauen und der Innenarchitektur ein“, so Direktor Dr. Stefan Walch. Die immer umfangreicher werdenden Planungsarbeiten und technischen Anforderungen stellen für die Betriebe in der Praxis eine immer größere Herausforderung dar. Dieser kann nur durch bestens qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Bearbeitungsbereichen begegnet werden.

Werbung

Weiterführende Themen

Aktuelles
28.07.2015

Vom 6. bis 9. Oktober findet erstmals die „Holzbau Messe+Kongress“  in Salzburg statt. Die Fachmesse konzentriert sich inhaltlich auf die Bedürfnisse der gewerblichen Holzbaubetriebe im ...

Service
26.06.2015

Mitarbeiter bleiben dann lange im Unternehmen, wenn sie respektvoll behandelt werden. Ein solcher Umgang ist – ebenso wie die Ausbildung Jugendlicher – ein zentraler Wert der unternehmerischen ...

Holz
12.02.2015

Im burgenländischen Steinberg-Dörfl errichtete das Wiener Architekturbüro heri&salli mit „Office Off“ ein mehrfach ausgezeichnetes Bürogebäude ganz in Holzbauweise. Die Hülle aus ...

Holz
16.10.2014

Die zwei Brettschichtholzkuppeln, die das Unternehmen Rubner Holzbau derzeit für die Kohlelager des Kraftwerks „Federico II“ des größten italienischen Stromversorgers Enel in Brindisi, Italien, ...

Messen & Termine
25.08.2014

Zum zweiten Mal findet parallel zur Internationalen Holzmesse Klagenfurt vom 4. bis 7. September die „Holz & Bau“, die neue Fachmesse für den Holzbau, statt. Auf rund 10.000 Quadratmetern wird ...

Werbung