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Advertorial
Explizit wird im Anhang der Bauprodukteverordnung darauf hingewiesen, dass man mit der Planung eines Bauwerks bereits dessen Zerlegbarkeit berücksichtigen muss.

VHF: Zerlegbare Fassadensysteme sind zukunftsfit

05.11.2019

Im Fokus: Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen

Ernst Gregorites, ÖFHF Vorstandvorsitzender

Umweltdeklarationen für Bauprodukte sind ein entscheidender Weg für einen rezyklierbaren Einsatz knapper werdender Ressourcen. In der Bauprodukte-verordnung verweist insbesondere der Anhang I unter Z 7 darauf, dass natürliche Ressourcen nachhaltig genützt werden. Explizit wird darauf verwiesen, dass man mit der Planung eines Bauwerks bereits dessen Zerlegbarkeit berücksichtigen muss. So sollen kosten- und umweltstrapazierende Abrisse, die bis dato vielfach Usus waren, in Zukunft vermieden oder zumindest minimiert werden.
Für DI Christian Öhler, Experte des BMNT für die nachhaltige öffentliche Beschaffung im Baubereich wäre es daher sehr begrüßenswert, wenn die Z 7 („Nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen“) des Anhangs I („Grundanforderungen an Bauwerke“) möglichst rasch in einer eigenen OIB Richtlinine 7 umgesetzt wird – so wie das bei Z1-Z6 zu einer Umsetzung in den ORIB Richtlinine 1-6 geführt hat.

Es ist einerseits wichtig, umweltverträgliche Rohstoffe, Baumaterialien mit geringer grauer Energie und auch umweltverträgliche Sekundärrohstoffe zu verwenden und andererseits die Dauerhaftigkeit sowie eine gute Zerlegbarkeit zu priorisieren. Das kommt der vorgehängten, hinterlüfteten Fassade (VHF) zugute. Sie weist viele Eigenschaften auf, die sie jetzt und in Zukunft zur Fassadenwahl erster Güte prädestiniert.

„Bei der VHF sind vor allem Schraubverbindungen im Einsatz, die Zerlegung der kompletten VHF, der Dämmung und der Unterkonstruktion ist deshalb in aller Regel einfacher als bei Verbundaufbauten“, erklärt Ernst Gregorites, ÖFHF Vorstandvorsitzender. „Diese sortenreine Zerlegung ist erstens technisch möglich und wird bei 90 Prozent aller Fälle friktionsfrei erfolgen. Zweitens schafft man so eine Wiederverwendung als VHF. Es ist durchaus denkbar, dass die bei der Zerlegung eines Gebäudes gewonnene VHF bei einem anderen Gebäude wieder appliziert wird. Damit habe ich auch eine energieschonende Wiederverwendung, weil ich Materialien 1:1 wieder verwerten kann.“

Gebäudelebenszeit verlängern

Bei anderen Fassaden – etwa bei Wärmedämm-verbundsystemen (WDVS) –  besteht ein komplett verklebter Aufbau, diesen zu zerlegen und zu entsorgen ist deutlich aufwändiger. Eine weitere Komponente, die für die VHF spricht ist die Langlebigkeit: Eine vom Department „Bauen und Umwelt“ durchgeführte Studie der Donau-Universität in Krems unter der Leitung von DI Dr. Helmut Floegl kam bereits 2015 zu dem Ergebnis, dass die VHF bei einer Nutzung über mehrere Jahrzehnte bis zu einem halben Jahrhundert Vorteile gegenüber den WDVS generiert. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist es vermehrt wichtig, dass entsprechende Bauteile länger halten. Mit Material- oder Bauteilbilanzen kann man feststellen, welche Teile zu tauschen sind und welche belassen bleiben können. Diese Denkweise beginnt sich erst langsam zu etablieren, weil beim Bauen traditionell in Generationen gedacht wurde. Die ökologische Sachlage erfordert es, in Zukunft Gebäude zu haben, die nicht alle 30 Jahre ersetzt werden müssen.


Österreichischer Fachverband für hinterlüftete Fassaden (ÖFHF)

Campus 21, Europaring F15/303
A-2345 Brunn am Gebirge

Telefon: 01/ 890 38 96
E-Mail: info@oefhf.at
Web: http://www.oefhf.at

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