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„Unsere Neunmonatsergebnisse belegen eindeutig, wie krisenfest Wienerberger geworden ist“, Heimo Scheuch, CEO Wienerberger AG

Wienerberger AG: Zufrieden mit der Unternehmensentwicklung 2020

05.11.2020

Die Wienerberger Gruppe verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2020 trotz der negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie laut eigenen Angaben eine „starke Unternehmensentwicklung“. 

Der Konzernumsatz erreichte in den ersten drei Quartalen 2020 mit 2.543,3 Mio. Euro ein „äußerst zufriedenstellendes Niveau“, das nur 4 % unter dem Vergleichswert des Rekordjahrs 2019 lag (Q1-3/2019: 2.655,5 Mio. Euro).
Man profitiere dabei von einem verbesserten Produktmix und einer Fortsetzung der proaktiven Preispolitik sowie einer insgesamt besseren Nachfrage infolge von Aufholeffekten nach den Lockdowns.
Beim bereinigten EBITDA leistete das Fast Forward Programm einen positiven Beitrag von 24 Mio. Euro. Das bereinigte EBITDA verringerte sich um 7 % auf 431,7 Mio. Euro (Q1-3/2019: 462,6 Mio. Euro). Wienerberger erzielte damit eine Profitabilität, die beinahe wieder auf dem Rekordniveau des Vorjahres zu liegen kam.

„Unsere Neunmonatsergebnisse belegen eindeutig, wie krisenfest Wienerberger geworden ist. Nach den negativen Auswirkungen staatlicher Lockdowns im zweiten Quartal konnten wir unsere Ergebnisse deutlich steigern und kamen nur knapp unter den Rekordwerten des Vorjahres zu liegen“, so Wienerberger Vorstandsvorsitzender Heimo Scheuch.

In der Business Unit Wienerberger Building Solutions sank der Außenumsatz trotz Lockdowns in vielen der westlichen Märkte um 4 % auf 1.581,7 Mio. Euro (Q1-3/2019: 1.651,4 Mio. Euro). Das bereinigte EBITDA lag mit 312,4 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau von 349,5 Mio. €.

Ausblick 2020

Nach den starken Sommermonaten sind die Märkte infolge der zweiten Welle der Covid-19-Pandemie aktuell wieder von Unsicherheiten geprägt. Für das Gesamtjahr geht Wienerberger nach wie vor von einem Marktrückgang von rund 10 % gegenüber dem Vorjahr aus. Im Gesamtjahr 2020 erwartet man unverändert ein bereinigtes EBITDA am oberen Ende der Guidance von 480 bis 500 Mio. Euro.

 

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