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Über die Inbetriebnahme der neuen Photovoltaik-Anlage freuen sich Alexander Schwab (Ökovolt), Bernd Kubinger (Würth), Alfred Wurmbrand (Würth), Johann Hell (Bürgermeister Böheimkirchen), Manuel Thaler (Ökovolt).

Würth Österreich setzt auf Solar-Energie

18.09.2019

Am Standort der Würth Zentrale in Böheimkirchen wurde vor kurzem die derzeit größte Eigenverbrauchs-Photovoltaikanlage Niederösterreichs in Betrieb genommen.

Der Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial, macht sich fit für die Zukunft. Vor 20 Jahren hat die Österreich-Tochter der weltweit tätigen Würth Gruppe ihre Unternehmenszentrale von Wien nach Niederösterreich verlegt. Kontinuierliches Unternehmenswachstum und steigende Anforderungen an Warenverfügbarkeit und Distribution haben bereits mehrmals eine Erweiterung des Standorts notwendig gemacht. Seit April 2018 wird an einem weiteren Zubau des Zentrallagers samt Modernisierung der bestehenden Fördertechnik gearbeitet. Die Eröffnung des neuen Logistik-Zentrums findet im Dezember 2019 rechtzeitig zum 20-jährigen Standort-Jubiläum statt.

Selbstversorgung mit Solarenergie
Im Zuge des Bauprojektes wurde auch die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage zur umweltfreundlichen Energiegewinnung beschlossen. Die derzeit größte Eigenverbrauchsanlage Niederösterreichs mit einer Leistung von 730 kWp (kilowattpeak) wurde kürzlich in Betrieb genommen. 690.000 Euro hat Würth nach fast dreijähriger Planungsphase in das Projekt investiert. Mehrjährige Messergebnisse des Viertelstundenverbrauches der gesamten Liegenschaft wurden von Ökovolt Solartechnik ausgewertet, um die technische Auslegung zu berechnen.
Rund 80 Prozent der gesamten Tagesenergie am Standort Böheimkirchen werden ab sofort selbst produziert und damit die Jahres-Energiekosten um circa 50 Prozent reduziert. Nicht benötigte Energie wird eingespeist und an Naturkraft als „grüner Strom“ verkauft. 

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