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Schlechte Aussichten: Mehr als jedes fünfte Unternehmen verringerte die Beschäftigtenanzahl.

Creditreform-KMU-Umfrage: mehr als jedes fünfte Unternehmen hat Personal abgebaut

30.11.2015

Der heimische Mittelstand ist  zurückhaltend beim Thema Personaleinstellungen. Zudem dürfte sich die Lage in den kommenden Monaten verschärfen. Creditreform hat im Rahmen seiner Wirtschafts- und Konjunkturforschung im Herbst 2015 wieder rund 5000 Klein- und Mittelunternehmen befragt.

Per Saldo gab es im Herbst 2015 keinen Beschäftigungszuwachs (Personalsaldo: minus 7,1 Prozentpunkte; Vorjahr: minus 0,4 Prozentpunkte). So haben 15,5 Prozent der Befragten ihre Mitarbeiterzahl erhöht (Vorjahr: 20,8 Prozent ), während 22,6 Prozent (Vorjahr: 21,2 Prozent ) – somit mehr als jedes fünfte Unternehmen – ihren Personalstock verkleinert haben.

Dabei verspürten Handel (Personalsaldo: minus 12,0 Prozentpunkte) sowie Bau (Personalsaldo: minus 20,4 Prozentpunkte) den größten Rückgang. Verschärfung in den kommenden Monaten In den kommenden Wochen wird es bei den mittelständischen Betrieben keinen Beschäftigungszuwachs geben, so Creditreform. Betrug der Erwartungssaldo vor einem Jahr bereits minus 14,9 Prozentpunkte, so sind es heuer sogar minus 18,3 Prozentpunkte.

Derzeit planen lediglich 8 Prozent (Vorjahr: 7,9 Prozent) der Befragten, neue Arbeitsplätze zu schaffen, während 26,3 Prozent (Vorjahr: 22,8 Prozent) eine Verkleinerung ihrer Personaldecke in Erwägung ziehen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Original erschienen am 30.11.2015: Elektrojournal.
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