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Der neue CP-Mann der BSH: Florian Oberkofler im Interview

20.05.2015
BSH

Seit April lenkt Florian Oberkofler die CP-Geschicke der BSH in Österreich. Elektrojournal Online fragte ihn, was denn jetzt auf seinem Fahrplan steht. 

Elektrojournal: Wie schwierig ist es, in die Funktion als  Leiter des Geschäftsbereichs Consumer Products neu einzusteigen? Wie nehmen die Handelspartner den Wechsel auf?
Florian Oberkofler: Ich war bereits in meiner vorigen Funktion bei CP, als Category-Manager. Einige Partner kannte ich somit schon vorher. Der Punkt ist aber, wir wollen alle, dass wir dem Kunden das optimale Produkt anbieten und verkaufen können.

Elektrojournal: CP bzw. die Kleingeräte sind ein Bereich, der laut GfK wächst …
Oberkofler: CP ist sehr innovativ. Es gibt ständig neue Entwicklungen. Diese Impulse im Markt möchten wir so gut nutzen, wie es nur geht. Und Impulse sind da. Wir versuchen unseren Handelspartner möglichst schnell von neuen Impulsen zu berichten. Es kann natürlich auch anders herum sein und die Impulse kommen vom Handel. Dann reagieren wir.

Elektrojournal: Wie sieht Ihr Fahrplan jetzt aus?
Oberkofler: Ich beschäftige mich intensiv mit Österreich. Der Terminkalender ist voll. Schließlich kann ich nur gut agieren, wenn ich weiß, wie der Markt funktioniert. Und gleichzeitig beginnen natürlich auch schon die Vorbereitungen auf die Futura und die IFA.

Elektrojournal: Sie haben viel zu tun.
Oberkofler: Es macht mir Spaß.

Elektrojournal: Sie sind seit April in Amt und Würden. Konnten Sie sich bereits einen Überblick über Österreichs Handelslandschaft verschaffen?
Oberkofler: Ich befinde mich gerade mitten in meiner Österreich-Tour. Einen Teil der Händler habe ich bereits besucht. Wichtig ist, die unterschiedlichen Verkaufs- und Kaufgewohnheiten in den jeweiligen Regionen genau kennenzulernen.

Elektrojournal: Was ist denn der Unterschied zwischen Tirol und Burgenland?
Oberkofler: Es geht nicht unbedingt darum, ob die Bundesländer im Westen und Osten sind. Eher zum Beispiel, ob in der einen Region viele Großfamilien leben und vielleicht in der nächsten Stadt nicht. Unsere MUM6 von Bosch verkaufen wir etwa dort besser, wo es große Familien gibt.

Elektrojournal: Um bei der MUM zu bleiben: Nutzen Sie auch privat Küchenmaschinen?
Oberkofler: Ich verwende alle Geräte zuhause. Ich bügle und backe.

Elektrojournal: Wie sieht Ihre Handschrift in Bezug auf die Handelspartner aus?
Oberkofler: Ich versuche sehr eng mit dem Handel zusammenzuarbeiten, um eben regionale Besonderheiten möglichst berücksichtigen zu können. Das ist notwendig. Der Markt wächst zusammen, der Kunde ist immer besser informiert. Industrie und Handel müssen sehr eng zusammenarbeiten. Wie gesagt, es geht ums richtige Produkt.

Elektrojournal: Die BSH ist in allen Handels-Kanälen vertreten. Was braucht aber der Fachhandel vom Industriepartner?
Oberkofler: Er braucht gute Produktinfos und Unterstützung mit POS-Materialien. Der POS muss für den Konsumenten erlebbar sein. Wir entwickeln eigene Präsentationsmöglichkeiten für die Handelspartner.

Elektrojournal: Was ist Ihrer Meinung nach qualitative Vermarktung?
Oberkofler: Eine gelungene Präsentation im Regal und gute Beratung vor Ort. Der Händler muss die Besonderheiten der Geräte erklären können. Darum ist es sinnvoll, Schulungen bzw. Schulungstouren zu besuchen. Aber auch die Industrie ist gefragt. Wir müssen Händler in die Lage versetzen, die Geräte gut erklären zu können.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Original erschienen am 20.05.2015: Elektrojournal.
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