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Energie AG: das Oberösterreich der Zukunft

19.04.2016

Der oberösterreichische Energieversorger tritt den geänderten Rahmenbedingungen proaktiv gegenüber und setzt in vielen Bereichen erste Schritte. Geschätzt wird, dass der Anteil am Strom am Gesamtenergieverbrauch bis 2030 von einem Fünftel auf ein Drittel klettern wird. Dazu braucht es allerdings politische Rahmenbedingungen, die auf Nachhaltigkeit und Finanzierbarkeit hinarbeiten.

Der Vorstand der Energie AG

Grundlage für eine gesamtökonomische und ökologisch sinnvolle Gesetzesänderung ist eine Umstellung der Fördersystematik. Die Energieerzeuger brauchen Planungssicherheit um weiterhin in saubere und sichere Kraftwerke investieren zu können. „Strom ist die Energie der Zukunft. Wir brauchen die entsprechenden Rahmenbedingungen, die mit Augenmaß und Hausverstand gestaltet werden und Planungssicherheit bringen. Dauersubventionen können nicht das Mittel der Wahl sein“, so Leo Windtner, Generaldirektor.
Eine Gefahr liegt seiner Ansicht nach auch darin, die Ziele des Klimagipfels von Paris zu schnell umsetzen zu wollen. „Ein Vorpreschen Österreichs ohne internationaler Abstimmung würde dazu führen, dass es wiederum zu einer Mehrbelastung der Wirtschaft und der Energiewirtschaft kommt und der Wirtschaftsstandort Österreich geschädigt wird.“ Wichtig ist es einen Mittelweg zwischen Ökonomie und Ökologie zu finden und dass auch die großen CO2- Ermittenten ihren Beitrag leisten.

Intelligentes Stromnetz

Bereits vor zwei Jahren hat die Energie AG Oberösterreich mit dem flächendeckenden Ausbau von intelligenten Stromzählern begonnen. Diese sollen den Kunden zahlreiche Vorteile bringen. Die intelligenten Stromzähler ermöglichen es, verschiedene, bisher manuell ausgeführte Prozesse zu automatisieren. „Das manuelle Ablesen des Zählers wird hinfällig und beim Umzug kann die Stromfreischaltung binnen weniger Minuten erfolgen“, erklärt Technikvorstand Werner Steinecker. So haben Kunden die Möglichkeit sich ihre Lastgangkurve detailliert aufschlüsseln zu lassen und auch andere Zählereinheiten an das System anzubinden. Energielieferanten können so außerdem tageszeitabhängige Stromtarife anzubieten und so eine Senkung der Energiekosten bieten.

Glasfaser-Internet für Oberösterreich

Da der Bedarf nach schnellen Internetverbindungen mit 100 Mbps und mehr ist im Steigen und soll jetzt auch im privaten Haushalt Einzug halten. Bisher wurde das bereits flächendeckend verfügbare Glasfasernetzwerk von Schulen, Behörden, Banken und Unternehmen genutzt. Unter dem Fachbegriff „fiber to the home“ (FTTH) bekommen Kunden dort, wo sich genügend Interessenten finden, Zugang zum mehr als 4.500 Kilometer langen Glasfasernetz der Energie AG.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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