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Im ungarischen Visonta entsteht auf 300.000 Quadratmetern der größte Solarpark des Landes, 72.480 Solarmodule liegen dort in der Sonne.

IBC Solar Austria baut größten Solarpark Ungarns

13.07.2015

IBC Solar Austria hat in Ungarn mit dem Bau des bislang größten Photovoltaik-Kraftwerks des Landes begonnen. Das Projekt mit 18,5 Megawattpeak (MWp) Leistung entsteht in unmittelbarer Nähe des Braunkohlekraftwerks Matrai Erömü.

In wenigen Wochen wird die 30 Hektar große Abraumhalde des Kraftwerks Matrai Erömü von 72.480 Solarmodulen bedeckt und an zehn Zentralwechselrichter-Stationen angeschlossen sein. Das größte Kohlekraftwerk des Landes wird dann die bislang größte Photovoltaik-Anlage Ungarns als Nachbarin haben. Auftraggeber der Kombination ist die Matrai Kraftwerk AG, die zu 50 Prozent im Besitz des deutschen RWE ist.

Für die technische Entwicklung, die Komponentenbeschaffung und den Bau des Photovoltaik-Kraftwerks in Visonta waren IBC Solar Austria und die rumänische Energo-Bit-Gruppe sowie das Wire-Vill Energetics aus Ungarn verantwortlich. Eine logistische Herausforderung war der Transport des Materials auf das 70 Meter höher gelegene Plateau. Zu diesem Zweck mussten man eine eigene Baustraße anlegen.

Nach Abschluss der Bauarbeiten kann der Solarpark etwa 10.000 durchschnittliche ungarische Haushalte pro Jahr mit Strom aus Sonnenenergie versorgen. Der sechswöchige Testbetrieb der Anlage beginnt im August 2015. Für IBC Solar ist der Auftrag für den Bau des Megawatt-Kraftwerks in Ungarn das bislang größte Einzelprojekt. 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Original erschienen am 13.07.2015: Elektrojournal.
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