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Die Anlage in Wilfleinsdorf wandelt Sonnenenergie in Strom für Züge um.

Locomotion mit Solarstrom

18.05.2015

Im niederösterreichischen Wilfleinsdorf nahe Bruck an der Leitha hat der Linzer Elektroinstallateur Etech Schmid und Pachler das erste Bahn-Photovoltaikkraftwerk errichtet, damit ÖBB-Züge künftig mit Solarstrom fahren können. 

Etech montierte im Rahmen der Umsetzung dieses Projektes 7ooo Quadratmeter Solarpaneele neben den Gleisen. Pro Jahr wandeln die Module rund 1100 Megawattstunden Strom in Zugkraft um. Diesen speist man dann direkt in die Oberleitung ein.

Ein für das Pilotprojekt entwickelter Wechselrichter transformiert die von den Solarpaneelen produzierte Gleichspannung auf 16,7 Hertz Wechselspannung, die die Züge als „Treibstoff“ benötigen. Die erzeugte Menge Strom entspricht dem Bedarf von 200 Zügen auf der Strecke von Wien nach Salzburg. Damit lässt sich pro Jahr 400 Tonnen CO2 einsparen. Ein Plus: Die Anlage sonnt sich direkt neben der Ostbahn; damit entfallen Stromtransportkosten.

Um den Energieertrag und weitere Parameter unter verschiedenen Wetterbedingungen analysieren zu können, hat Etech die Anlage mit Wetterdatenerfassungs- Überwachungs- und Auswertefunktion ausgestattet. Die Entwicklungs- und Errichtungskosten des Wilfleinsdorfer Bahn-Kraftwerks belaufen sich auf zirka 1,5 Millionen Euro.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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