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MathWorks: Industrie 4.0

17.06.2016

In den Bereichen Automation und Mechatronik gibt es ein Schlagwort, um das man auch beim Thema Automatisierung von Produktionsprozessen nicht herumkommen wird: Industrie 4.0. 

Philipp Wallner, MathWorks, über Herausforderungen und Strategien für Unternehmen angesichts des digitalen Wandels

Philipp Wallner, Industry Manager bei MathWorks weiß, welche Entwicklungen ausschlaggebend sind: „Unserer Erfahrung nach zeichnen sich im Maschinen- und Anlagenbau zwei Trends besonders stark ab: Zum einen steigt nicht nur die Gesamtkomplexität von Maschinen, Anlagen und Automatisierungskomponenten, sondern vor allem der Anteil der Software, die für die Steuerung und Regelung zum Einsatz kommt. Zum anderen sorgen immer mehr Sensoren sowie die Möglichkeit der Speicherung in der Cloud für einen überproportionalen Anstieg an aufgezeichneten Daten. Um diese sinnvoll nutzen zu können müssen sie auch ausgewertet werden.“

Daher steht die Software-Programmierung für industrielle Maschinen im Mittelpunkt. Diese soll vereinfacht werden, sodass anfallende Daten effizient analysiert werden können. MathWorks will geeignete Lösungen bieten, um beide Prozesse zu optimieren. Mittels modellbasierter Entwicklung, Simulation und automatischer Codegenerierung auf Basis von Simulink können Anwender das Verhalten ihrer Anlagen inklusive Steuerungssoftware bereits am Desktop testen, bevor die Maschine aufgebaut ist oder auch nur der erste Prototyp entwickelt wurde.

Bei der Auswertung großer Datenmengen wird hingegen auf den Einsatz von Matlab gesetzt. Dabei kommen fortgeschrittene statistische Verfahren zum Einsatz, wie etwa Machine Learning oder Deep Learning, für die es in Matlab integrierte Lösungen gibt.Auf der Automatica in München von 21. bis 24. Juni zeigt MathWorks am Gemeinschaftsstand von ITQ (Halle B4, Stand 202) wie Matlab eingesetzt werden kann. Außerdem wird MathWorks am ITQ Kompetenztag Engineering am 22. Juni teilnehmen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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