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Nächste Runde im Staubsaugerstreit: Dyson verklagt Siemens und Bosch

22.10.2015

Wie diverse Medien berichten, hat Dyson seine Mitbewerber Bosch und Siemens geklagt. Der Vorwurf: Die Deutschen hätten den Stromverbrauch manipuliert. Bereits letztes Jahr sind die Hersteller aneinandergeraten.

Bosch habe bei der Labelung der Staubsauger geschummelt. Diesen Vorwurf erhebt James Dyson. „Bosch setzt in manchen seiner Modelle eine Steuerelektronik ein, die die Leistung des Geräts bei gefülltem Beutel deutlich erhöht“, wird Dyson zitiert. Auch Siemens wirft er vor, sich „um die Test herumzuschwindeln“.   

Bosch und Siemens weisen dies vehement zurück. „Alle Staubsauger würden im Einklang mit den Anforderungen der EU-Ökodesignrichtlinie für Staubsauger geprüft. Die EU-Richtlinie für Staubsauger gebe standardisierte Messverfahren bindend vor. Die Werte des Energielabels, die im Labor gemessen werden, könnten gleichermaßen auch beim Kunden zuhause erzielt werden. Bosch behalte sich vor, wegen der falschen Anschuldigungen rechtliche Schritte gegen Dyson einzuleiten, sagte ein BSH-Sprecher der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. James Dyson übte immer wieder harte Kritik an den von Brüssel vorgeschriebenen Regulativen für die Tests. Diese hätten mit dem realen Betrieb nur wenig zu tun.

Dyson und Bosch sind in den letzten Jahren öfters zusammengekracht. Letztes Jahr warf Bosch Dyson falsche Labelwerte vor. 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Original erschienen am 22.10.2015: Elektrojournal.
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