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OVE-Richtlinie R19: Sicheres Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvolt-Systemen

03.06.2015

Die Zahl an Elektro- beziehungsweise Hybridfahrzeugen nimmt stetig zu. Die Vorteile der umweltfreundlichen Technologie sind evident. Es gibt allerdings auch Gefahren beim unsachgemäßen Umgang von den elektrischen Hochvolt-Systemen (HV) in den Fahrzeugen.

Aus diesem Grund hat der Österreichischer Verband für Elektrotechnik (OVE) in einem Workshop mit Vertretern aus Wirtschaft, Verkehrsunternehmen, der Bundesinnung KFZ sowie der Behörde eine neue Richtlinie erarbeitet: Die OVE-Richtlinie R19: „Sicheres Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvolt-Systemen“ enthält Informationen zur richtigen Handhabung der in Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen eingesetzten elektrischen Systeme, konkret HV-Systeme bis 1000-V-Wechselspannung oder 1500-V-Gleichspannung. Sie gilt jedoch nur für eigensichere HV-Systeme, das heißt, wenn entsprechende Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag, gegen Kurzschlüsse beziehungsweise gegen Störlichtbögen vorhanden sind.

Diese Richtlinie enthält außerdem Hinweise, wie elektrische Gefahren ermittelt und Gefährdungen vermieden werden können. Ein wesentlicher Teil der Richtlinie ist entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen für jene Personen gewidmet, die an diesen Fahrzeugen arbeiten. Die Richtlinie wendet sich somit an Arbeitgeber, die für die Vermeidung arbeitsbedingter Gefahren verantwortlich sind, ebenso wie an KFZ-Mechaniker/innen, Mitarbeiter/innen der Pannendienste und weitere mehr.

Die OVE-Richtlinie R19 ist am 1. Juni 2015 erschienen und kann ab sofort im OVE-Webshop unter www.ove.at/shop als PDF um 29,92 Euro (exkl. MwSt.) heruntergeladen oder als Papierversion um 37,40 Euro (exkl. MwSt.) bestellt werden. 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Original erschienen am 03.06.2015: Elektrojournal.
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