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Philips-Spartenverkauf wackelt: aber starkes operatives Geschäft

28.10.2015

Der niederländische Elektronikkonzern Philips bekommt beim Konzernumbau Gegenwind. Der Ende März angekündigte Verkauf der Sparte für Autolicht-Bauteile an einen chinesischen Investor stoße auf Bedenken einer US-Aufsichtsbehörde und sei deshalb unsicher, teilte Philips am Montag in Amsterdam mit.

Philips und der Käufer GO Scale Capital würden jetzt alles tun, um die Zweifel der US-Behörde zur Aufsicht ausländischer Investitionen (CFIUS) auszuräumen, heißt es. Es sei jedoch noch nicht klar, ob das gelingt. Geplant war, 80,1 Prozent der Lumileds getauften Sparte an ein Konsortium um den chinesischen Finanzinvestor GO Scale Capital zu verkaufen und den Rest zu behalten. Die Sparte wurde bei der Transaktion insgesamt mit 3,3 Mrd. Dollar (3 Mrd. Euro) bewertet. Von dem Verkauf der Mehrheit verspricht sich der Konzern einen Bruttoerlös von rund 2,8 Mrd. Dollar.

Das operative Geschäft bei Philips lief hingegen zuletzt weiter gut. Im dritten Quartal profitierte das in einigen Bereichen mit Siemens konkurrierende Unternehmen wie schon zuletzt von besser laufenden Geschäften in der größten Sparte mit Medizintechnik.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Unternehmenswerte (Ebita) sei um ein Fünftel auf 570 Mio. Euro geklettert. Neben dem Umsatzplus trieben vor allem Kostensenkungen das Ergebnis. Der Erlös legte um 12 Prozent auf 5,84 Mrd. Euro zu - wobei ein Großteil auf den schwachen Euro zurückzuführen war. Ohne die Effekte aus Währungsumrechnungen und Zukäufen wäre der Umsatz um zwei Prozent gestiegen.

Autor/in:
APA – Austria Presse Agentur / Redaktion
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