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Die Sonne richtig genießen − Wien lädt mit über 2000 Sonnenstunden dazu ein.

Photovoltaik ist in: Wien wird zum Sonnenanbeter

30.04.2015

Am dritten Mai ist es wieder einmal soweit: der internationale Gedenktag der Sonne wird gefeiert. Er wurde von den Vereinten Nationen dazu bestimmt, da ohne die Sonne kein Leben und Wachstum auf Erden möglich ist. Darüber hinaus ist durch das Einfangen der Strahlen des Feuerballs auch die Gewinnung von sauberer Energie möglich.

Die Hauptstadt Österreichs hat das Potenzial der Sonne schon länger erkannt und will nun die Solarstromgewinnung aktiv fördern. Maßgeblich beteiligt an der, im Rahmen dessen ins Leben gerufenen Initiative „Sonne für Wien" sind Bürgermeister Michael Häupl, die Umweltstadträtin Ulli Sima und die Magistratsdirektion Klimaschutzkoordination. Zu den Zielen der Kampagne zählen die Akzeptanzförderung hinsichtlich Sonnenenergie und verstärkte Information, welche Bedeutung die regenerative Energiequelle für die Bevölkerung hat und wie der Einzelne konkret davon profitieren kann.

Mit 2200 Sonnenstunden im Jahr ist Wien für die Ausweitung von Solartechnologie gut aufgestellt. Mittlerweile tummeln sich über die 23 Bezirke verteilt über 1100 errichtete Anlagen – und die Anzahl wächst stetig an. Eines der gelungenen Projekte ist das Bürger(Innen)-Solarkraftwerk auf dem Gelände des Energie Kraftwerks Donaustadt, das am 4. Mai 2012 den Betrieb aufnahm. Es ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern, die kein eigenes Haus haben, sich trotzdem am Ausbau der regenerativen Energien zu beteiligen.

Man erkannte schnell, dass dies ein Schritt in die richtige Richtung war: Daher entstand das Solarkraftwerk in Leopoldau kurz darauf und ein Jahr später kamen noch zwei Mitspieler hinzu: Ein Kraftwerke beim Zentralfriedhof und eine weiteres auf dem Grundstück von Wien Energie im 23. Bezirk. Ein weiteres Highlight: am 2. Dezember 2013 ging die bisher größte Solaranlage der Innenstadt auf dem Dach des Bahnhofs Wien-Mitte in Betrieb.

Ein hilfreiches Instrument beim Evaluieren, wieviel Potenzial das eigene Hausdach theoretisch für die Gewinnung  von Solarstrom aufweisen würde, ist der Solarpotenzialkataster. Unter dem Weblink http://www.wien.gv.at/umweltschutz/umweltgut/index.html finden Interessierte relevante Informationen und einen Online-Stadtplan. 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Original erschienen am 30.04.2015: Elektrojournal.
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