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Stolze Gewinner: Dr. Thomas Steffen, Rittal Geschäftsführer Forschung & Entwicklung (m.), Heiko Holighaus, Leiter Vorentwicklung (r.) und Entwickler Juan Carlos Cacho Alonso (l.) nahmen den Innovationspreis Deutsche Industrie entgegen.

Rittal: Innovationspreis für Blue e+ Kühlgeräte

17.11.2015

Die neue Kühlgerätegeneration Blue e+ erhält den Innovationspreis Deutsche Industrie für das beste Produkt. Die hohe Energieeffizienz, die intuitive Bedienung und die Industrie 4.0-Anbindung der Kühlgeräte überzeugte die Jury der Fachzeitschrift Produktion und der Unternehmensberatung Staufen AG, welche den Preis in diesem Jahr erstmals auslobten. 

„Mit Blue e+ leistet Rittal einen wichtigen Beitrag zu ökologischer Nachhaltigkeit in der Industrie“, betonte Prof. Thomas Bauernhansl, Leiter des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung. Laut Expertenmeinung ist Blue e+ das beste Produkt und erhält dafür den Innovationspreis Deutsche Industrie. Rittal Geschäftsführer Dr. Thomas Steffen, Leiter der Vorentwicklung Heiko Holighaus und Entwickler Juan Carlos Cacho Alonso nahmen den Award im  Rahmen des Innovationsforums Deutsche Industrie in Stuttgart entgegen. Auch Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium Baden-Württemberg, zeigt sich über die Verleihung erfreut: „Der Wettbewerbsdruck auf unsere Industrie nimmt zu und es gilt, die Innovationskraft hochzuhalten. Der Preis ist ein sehr guter Ansporn für den Mittelstand. Er motiviert dazu, kreativ und anwendernah Neuerungen zu entwickeln und unser Land damit für die nationalen und internationalen Märkte attraktiv zu halten.“

Umdenken für mehr Energieeffizienz

„Für die Entwicklung dieser neuen Gerätegeneration hat das Unternehmen viele traditionell genutzte Verfahren und Prinzipien grundsätzlich in Frage gestellt und neu gedacht“, hieß es in der Jurybegründung. Präsentiert wurde die neue Kühlgerätegeneration Blue e+ für Schaltschränke erstmals auf der Hannover Messe 2015. Durch eine neuartige Technologie wurde in Teststellungen bei namhaften Automobilherstellern über 75 Prozent weniger Energie verbraucht. Die Hybrid-Technologie funktioniert über ein Zusammenspiel von einem Kompressor-Kühlgerät und einer Heat Pipe. Der Kompressor kommt nur dann zum Einsatz, wenn die passive Kühlung nicht mehr ausreicht. Durch die Mehrspannungsfähigkeit können die Geräte flexibel in allen weltweit üblichen Netzen betrieben werden. Standardisierte Kommunikationsschnittstellen ermöglichen die Anbindung an Industrie 4.0-Strukturen. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, so Dr. Steffen bei seinem Vortrag im Rahmen des Innovationsforums: „Sie belegt, dass Innovationen wie Blue e+ nicht nur Vorteile für unsere Kunden bieten, sondern auch der Gesellschaft nützt.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Original erschienen am 17.11.2015: Elektrojournal.
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