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Die Reise für Solar Impulse II geht nun weiter

Solar Impulse II: Der Flug geht weiter

25.04.2016

Solar Impulse II, ausschließlich durch Sonnenenergie betriebenes bemanntes Flugzeug, setzte am 21. April seine Reise fort. Von Hawaii aus geht es über Nordamerika und den Atlantik zurück nach Abu Dhabi. Unterstützt wird das Projekt von der Schindler Gruppe, die sich mit einem Solaraufzug für die Nutzung alternativer Energiequellen engagiert.

Die geplante Route von Solar Impulse

Ursprünglich startete das Flugzeug seine Reise im März 2015 und hat seitdem rund 18.000 Kilometer zurückgelegt bis eine mehrmonatige Unterbrechung aufgrund technischer Probleme an den Batterien notwendig geworden war. Außerdem war die Sonneneinstrahlung auf der Nordhalbkugel in den Wintermonaten zu gering für einen Weiterflug.

Solar Impulse II hat eine Flügelspannweite von 72 Metern und ist damit größer als ein Boeing 747 Jumbo Jet, wiegt aber mit 2.300 Kilogramm nur ein Hundertstel davon. Die benötigte Energie bezieht das Flugzeug aus mehr als 17.000 Solarzellen.

Von Beginn an mit dabei war Schindler, Hersteller von Aufzügen von Fahrtreppen. Das Unternehmen förderte das Projekt nicht nur finanziell, sondern ist aktiv eingebunden. „Die Expertise von führenden Unternehmen in das Projekt zu integrieren ist natürlich ein zentraler Erfolgsfaktor. Aufzüge und Fahrtreppen von Schindler bewegen jeden Tag weltweit mehr als eine Milliarde Menschen rund um den Globus. Durch Schindler bekommen wir ganz konkret Expertise im Bereich des extremen Leichtbaus, des Datenmanagements, bei Sicherheitsthemen und auch beim Solarantrieb selbst“, so Initiator und Pilot Bertrand Piccard. Auch bei Schindler profitiert man von der Beteiligung: „ Echte Innovationen sind heute nur mehr im Netzwerk erreichbar. Die Erkenntnisse aus dem ganzheitlichen Energiemanagement im Extremfall Solar Impulse bringen uns massiv vorwärts, speziell bei Gruppen- und Hochleistungsaufzügen. Der aktuelle Energieeffizienzlevel A reicht uns nicht. Die Erkenntnisse von Solar Impulse helfen uns sehr dabei, diesen abermals zu verbessern“, so Peter Schnieper, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH. Schindler bietet bereits einen Solaraufzug an, welcher durch Sonnenenergie betrieben wird. „Der Weg wird aber viel weiter gehen müssen: Wir arbeiten heute an neuen Konzepten für urbane Mobilität, die den Aufzug nicht mehr als geschlossenes System betrachten. So gestalten Lifte mit unserem Port System schon heute aktiv die Personenbewegung in einem Gebäude, statt nur Menschen von A nach B zu transportieren“, so Schnieper abschließend.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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