Direkt zum Inhalt
Die Paroc-Group stellt Steinwolle-Dämmstoffen her. Paroc mit Firmensitz in Finnland hat Produktionsstandorte in fünf und Vertriebsniederlassungen in 14 Ländern.

Verbesserung der Umweltbilanz: Paroc veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2015

25.07.2016

Paroc ist ein Hersteller von energieeffizienten Dämmstofflösungen in Europa. Das Unternehmen hat nun seinen Nachhaltigkeitsbericht 2015 veröffentlicht. Der Bericht beschreibt Parocs Konzepte zum Thema Corporate Responsibility, die im vergangenen Jahr umgesetzten Projekten und diskutiert die Trends des europäischen Dämmstoffmarkts: Welchen Herausforderungen stehen Hersteller, Bauunternehmen und Gesetzgeber gegenüber? Wie sollten diese angegangen werden? 

Laut Bericht wird das aktuelle Branchengeschehen von vier Hauptfaktoren bestimmt: der rasante Klimawandel, die fortschreitende Urbanisierung, die derzeitige wirtschaftliche Unsicherheit und die gesteigerte Bedeutung von Kundenorientierung. Hierauf reagierte Paroc im vergangenen Jahr mit der Einführung neuer Marktstrategien: „Die Baubranche adaptiert traditionell nur langsam neue Trends, die sich in anderen Bereichen bereits bewährt haben“, sagte Marja Jakola, Business Development Director bei Paroc. „Kundenorientierung und Digitalisierung sind gute Beispiele dafür, wie sich Hersteller unter stark umkämpften Rahmenbedingungen profilieren können.“  

Im letzten Jahr wurden von der EU neue Beschlüsse zur Energiepolitik verabschiedet. Der Präsident und CEO der Paroc-Gruppe, Kari Lehtinen, sieht in der Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden nicht nur Potenzial, sondern auch Verpflichtung. „Dank der Beschlüsse der COP21 in Paris war 2015 ein Wendepunkt in der Klimaschutzdiskussion. Solide Klimaschutzmaßnahmen auf nationaler Ebene sind erforderlich, und ich bin vorsichtig optimistisch, dass dieses Übereinkommen zu konkreteren Maßnahmen wie neuen gesetzlichen Vorgaben führen wird. Auch wenn der Energieverbrauch neuer Gebäude bereits ein erfreulich niedriges Niveau erreicht hat, gibt es bei der bestehenden Bausubstanz noch deutlich Nachholbedarf“, kommentierte er.

2015 hat Paroc die Effizienz seiner Betriebsabläufe weiter erhöht und damit seine Umweltbilanz verbessert. Das Ziel, den Energieverbrauch des Unternehmens bis 2020 um 30 Prozent gegenüber 2011 zu senken und durch die Verwendung recycelter Rohmaterialien auch das Abfallvolumen zu reduzieren, ist näher gerückt: Im Jahr 2015 wurde der Energieverbrauch in der Produktion um durchschnittlich 4,5 Prozent gesenkt. Auch die CO2-Bilanz konnte durch den Einsatz von Erdgas verbessert werden.  

Eine besser gebaute Umwelt wird auch durch die Einführung von Innovationen gefördert. 2015 präsentierte Paroc eine Reihe von Innovationen, die eine gesteigerte Wertschöpfung aus bewährten Materialien ermöglichen. Der Inhalt des Berichts wurde erstmals nach den G4-Richtlinien der Global Reporting Initiative erstellt und zeigt  Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft auf. Hier geht's zum Parocs Nachhaltigkeitsbericht 2015.

Paroc stellt Dämmstofflösungen für Neubau und Umbau, Schiffbau, Akustik-Lösungen und weiteren Industrieanwendungen her. Seit der Gründung des Unternehmens vor über 75 Jahren hat das finnische Unternehmen aufgrund seiner Innovationen, der qualitativ hochwertigen Produkte, des technischen Knowhows und der Nachhaltigkeit einen soliden Ruf erworben. Ziel von Paroc ist, ein innovativer und verlässlicher Partner in einer nachhaltig gebauten Umwelt zu sein.

Paroc beschäftigt rund 2020 Mitarbeiter in den Produktionsstätten in Finnland, Schweden, Litauen, Polen und Russland sowie in Vertriebsniederlassungen in 14 Ländern Europas.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Original erschienen am 25.07.2016: Elektrojournal.
Werbung

Weiterführende Themen

Die österreichische Botschaft in Bangkok von Holodeck architects ist ein Paradebeispiel energieeffizienten Bauens.
Planen
08.01.2020

Die österreichische Botschaft in Bangkok sorgt im doppelten Sinne für ein gutes Klima: Das 2017 eröffnete Gebäudeensemble der Botschaft und des Konsulats der Republik Österreich in  der ...

Familienwohnbau „Junges Wohnen“, 2017, Mizzi-Günther-Weg 1, 1211 Wien, mit 87 Wohnungen
Planen
10.12.2019

Das Wiener Architekturbüro Duda Testor befasst sich theoretisch und praktisch mit der Frage: Wie gestalten sich in Zukunft Wohnräume? Das Thema kreist um Neuerungen und Variantenreichtum, muss ...

Sanitär
09.12.2019

Eine aktuelle Umfrage von Kaldewei zeigt: Fast zwei Drittel der Befragten wünschen sich saubere, hygienische Bäder im Hotel.

Atomsondentomografie einer recycelten Legierung.
Aktuelles
13.11.2019

Werkstoffwissenschaften. Die Metallindustrie und Materialwissenschaft haben zahlreiche Möglichkeiten, metallische Werkstoffe klimafreundlicher zu machen.

Wolfgang Rieder setzt erste Schritte zur nachhaltigen Veränderung der Denkweise in der Bau und Designbranche mit Initiativen wie zerowaste und dem Produkt scrapcrete.
Aktuelles
12.11.2019

Der Geschäftsführer der Rieder Gruppe widmet sich in diesem Studiensemester als Loeb Fellow Themen wie Klimaschutz und nachhaltiges Bauen.

Werbung