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Beim Würth-Spatenstich: Bezirkshauptmann Mag. Josef Kronister, Bürgermeister Johann Hell, LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Alfred Wurmbrand und Willi Trumler, Geschäftsführer Würth Österreich.

20-Millionen-Zubau sichert Logistik-Abläufe

13.04.2018

Bis Herbst 2019 investiert Würth an seinem Standort in Böheimkirchen (NÖ) 20 Millionen Euro in einen modernen Logistik-Zubau.

Seit 19 Jahren ist Würth in Niederösterreich ansässig. Kontinuierliches Wachstum und steigende Anforderungen an die Produktivität erfordern einen weiteren Ausbau des bestehenden Logistik-Zentrums, das in den vergangenen Jahren bereits mehrmals erweitert wurde. Die Eröffnung ist für Herbst 2019 geplant.
Mit dem Zubau sollen auch die rund 70 Logistik-Mitarbeiter am Standort Böheimkirchen durch ergonomische Arbeitsplätze und den Einsatz von zusätzlichen Palettier-Robotern entlastet werden. Für die zuliefernden Speditionen werden Aufenthaltsräume und ein Sanitärbereich geschaffen.

600.000 Sendungen pro Jahr

Mit dem Bauprojekt sollen die Weichen für die Zukunft am Unternehmensstandort Böheimkirchen gestellt werden. Geschäftsführer Alfred Wurmbrand: „Dieser umfangreiche Zubau in Höhe von 20 Millionen Euro ist notwendig, um die Qualität unserer Serviceleistungen für die Zukunft zu gewährleisten. Verschiedene Abläufe sind derzeit nicht mehr effizient genug. Um den steigenden Durchlauf von aktuell bereits mehr als 600.000 Sendungen pro Jahr zu schaffen, müssen Prozesse optimiert werden.“

Photovoltaik-Anlage deckt 85 % des Energieverbrauchs

Auch eine Photovoltaik-Anlage wird auf den bestehenden Hallendächern in Betrieb genommen, in die Würth weitere 650.000 Euro investiert. Die Eigenverbrauchsanlage wird etwa 700.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren und damit den Energieverbrauch des Unternehmens am Standort Böheimkirchen zu circa 85 % abdecken.
Projektleiter Stefan Gugerell ist überzeugt: „Mit dem Logistik-Zubau können wir unser Energiemanagement auf komplett neue Beine stellen. Alle 47 Kundenzentren in Österreich werden dann mit Mehrwegboxen beliefert, dadurch werden ca. 10.000 Tonnen Kartonagen pro Jahr weniger benötigt. Das bedeutet nicht nur eine enorme Müll-Reduktion, durch die neue Technik werden etwa 8.000 Tonnen CO² pro Jahr eingespart.“

 

Autor/in:
Bettina Kreuter
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