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Aktionstag „Arbeit und Wirtschaft“

30.04.2014

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer besuchte anlässlich seines Aktionstages zum Thema „Arbeit und Wirtschaft“ den Linzer Standort der Robert Bosch AG.

„Innovative Betriebe sind für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich von zentraler Bedeutung, sie sorgen für zukunftssichere Arbeitsplätze und sind eine wichtige Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit“, betonte Pühringer

Die Bosch Dieselentwicklung Linz ist seit 1993 auf die Entwicklung von sogenannten Common Rail Injektoren für Nutzfahrzeuge spezialisiert. „Ziel ist, den Einspritzdruck und die Dosiergenauigkeit immer weiter zu erhöhen, um so Kraftstoff zu sparen und Schadstoffe zu reduzieren“, erklärte Dipl.-Ing (FH) Christian Ganser, Prokurist und Standortsprecher Robert Bosch AG Linz. Der Standort Linz hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Innovations- und Kompetenzzentrum für den Weltkonzern in diesem Hochtechnologiebereich entwickelt. 2008 wurde die weltweite Leitentwicklung des Nutzfahrzeug-Injektors in Linz konzentriert und seit dem Vorjahr erfolgt hier auch die Entwicklung von Gaseinblasventile für Großmotoren. Nicht weniger als 210 hoch qualifizierte Mitarbeiter sind in Linz tätig.

 

Erfolgreiche Positionierung im internationalen Wettbewerb

„Aufgrund der positiven Rahmenbedingungen im Bundesland ist es Bosch in Oberösterreich in den letzten Jahren gelungen, sich im internationalen Standortwettbewerb erfolgreich zu positionieren. Damit oberösterreichische Unternehmen weiterhin in der weltweiten Top-Liga der Innovationsperformer mitspielen können, braucht es eine nach Unternehmensgröße und Branchen spezifisch aufgebaute Förderlandschaft. Eine Förderlandschaft, die nicht spezielle Produkte und Technologien fördert, sondern ergebnis- und technologie-offen fördert. Darüber hinaus sind Investitionen in Aus- und Weiterbildung für technische Berufe sowie Maßnahmen zur Arbeitszeitflexibilisierung wesentliche Erfolgsfaktoren“, unterstrich Ganser.

 

„Uns ist es ein großes Anliegen, dass Oberösterreich auch in Zukunft für innovative Unternehmen wie die Robert Bosch AG ein attraktiver Standort ist. Denn nur so kann Oberösterreich im globalen Wettbewerb bestehen, wodurch wiederum bestehende Arbeitsplätze abgesichert und neue Jobs geschaffen werden können. Dazu muss unser Bundesland auch weiterhin optimale Rahmenbedingungen für derartige Betriebe bieten. Daher zielt Oberösterreichs Wirtschaftspolitik auch auf die Steigerung der Innovationskraft ab, insbesondere durch die Maßnahmen im Rahmen des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogrammes Innovatives OÖ 2020 zeigt“, bekräftigte Pühringer.

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
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