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Aufruf an die Branche

08.08.2014

Die derzeitige Marktsituation ist nicht zufriedenstellend. Bereits das vergangene Jahr war von gedämpfter Nachfrage, intensiven Preiskämpfen und Überkapazitäten geprägt. Die Markt- und Geschäftsentwicklung stehen in keinem Verhältnis zu den vorhandenen Potenzialen der Branche, deren Fokus aber vornehmlich auf Verdrängung, Preisgetriebenheit und „Rabattitis“ liegt.

Dabei wird jedoch gleichzeitig gewaltiges Potenzial den Sparbüchern und Banken sowie anderen Branchen kampflos überlassen. Das Bewusstsein, wie viel mit einem gut isolierten Qualitätsspeicher an Ersparnissen erzielt werden kann, muss noch gestärkt werden, denn vom Haushaltsvermögen von Herr und Frau Österreicher werden mehr als 200 Milliarden auf täglich fälligen Sparbüchern einer „freiwilligen Enteignung“ zugeführt.

Zu wenig Wissen vorhanden
So kennen drei Viertel der Haushalte und Gewerbe weder ihre Warmwasser- und Heizkosten noch das mit der Sanierung oder Erneuerung verbundene Einsparungspotenzial. Viele Verbraucher sind durch komplexe Angebote der Hersteller und widersprüchliche Aussagen zu den diversen Wärmeerzeugern bereits verunsichert und überfordert.

Es ist noch zu wenig bekannt, dass bis zu 90 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in privaten und gewerblichen Gebäuden auf Warmwasserbereitung und Raumheizung zurückzuführen sind. Den stetig steigenden Energiekosten steht aber ein überalterter Bestand an Warmwasserbereitern und Heizungsanlagen gegenüber. Die Sanierungsrate liegt unter zwei Prozent. Ein durchschnittlicher Haushalt gibt 3.000 Euro pro Jahr für Energie aus. 
Dies zeigt deutlich, welchen Stellenwert auch der Speicher im Rahmen einer Sanierung einnimmt und wie wichtig ein rechtzeitiger Speichertausch ist. Dabei werden
• Energie und Kosten gespart
• Haushalten und Gewerben rasche und spürbare Senkung der Betriebskosten ermöglicht
• neueste Technologien eingesetzt 
• Emissionen reduziert und
• Ersparnisse sinnvoll eingesetzt. 

Mit geringer Investition sinnvoll sparen. Allein die Anschaffung einer energieeffizienten Warmwasserspeicherisolierung „Eco Skin“ um 380 Euro beispielsweise realisiert einen jährlichen Ertrag von mindestens sieben Prozent, während derselbe Betrag auf einem Sparbuch sukzessive an Wert und damit Kaufkraft verliert. Darüber hinaus können über 40 Prozent an CO2-Emissionen eingespart werden, wodurch gleichzeitig ein wertvoller Beitrag für die Umwelt geleistet wird. 
Man muss sich im Zuge der Sanierung nicht zwingend für eine Vollsanierung entscheiden, sondern auch Teilsanierungen sind möglich und bringen bedeutende Einsparungen. Eine Sanierung des gesamten Heizungssystems (Warmwasserbereiter und Heizanlage) rechnet sich bei einem Einfamilienhaus doppelt so schnell, beim Mehrfamilienhaus viermal so schnell wie die Sanierung der Gebäudehülle.

Nachfragebelebung ist gefragt
Es sollte nicht auf bessere Zeiten und auf Konjunkturbelebungsprogramme der Regierung gewartet werden. Die Auflösung des Sanierungsstaus würde nicht nur die Branche (Fachhandwerk, Installateure, Fachgroßhandel, Hersteller), die in Österreich für knapp 50.000 Arbeitsplätze und fünf Milliarden Euro Umsatz steht, beleben, sondern auch die Kaufkraft der privaten Haushalte stärken und die durch steigende Betriebs- und Fixkosten belasteten Gewerbe, KMU und Tourismusbetriebe entlasten. Gerade dem Installateur kommt bei der Belebung der Nachfrage und der Beratung von Kunden, wie sie ihr Erspartes ertragreich und sicher einsetzen können, eine Schlüsselrolle zu („Speicher statt Sparbuch“).
Der Fokus der gesamten Branche muss auf Nachfragebelebung und nicht auf ein Warten und reines Abarbeiten von Anfragen gerichtet sein. Austria Email wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten dazu beitragen, dass die Haushalte durch substanzielle Energiekosteneinsparungen sowohl die eigene Kaufkraft erhöhen als auch Emissionen reduzieren. 

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