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Baumgarten-Gasexplosion und ihre Folgen

14.12.2017

Seit der Explosion der Gaspumpstation Baumgarten in NÖ in den frühen Morgenstunden des 12. Dezember liefen die Wiederherstellungsarbeiten auf Hochtouren. Noch am selben Abend konnte daher ein Teil der Anlage wieder hochgefahren werden.

 

Laut den Ermittlern habe ein Defekt an der neuen Filteranlage eine "Kettenreaktion" verursacht, die schlussendlich zu der Explosion führte. Jedenfalls sind die West- sowie die Trans-Austria-Gastransitleitung wieder in Betrieb gegangen. Damit funktionieren die Transitlieferungen in die benachbarten Länder Ungarn, Slowenien und Italien wieder im Normalbereich. 

Auch die Versorgung der Gaskunden in Österreich, die zu keinem Zeitpunkt gefährdet war, ist weiter dauerhaft gesichert. Die Gasspeicher, in denen mehr als 20 in Österreich aktive Erdgasunternehmen Gas lagern, sind mit rund 69.000 GWh nach wie vor gut gefüllt.

Die Gaspreise, die wegen der bei den Marktteilnehmern durch den Unfall verursachten Unsicherheit gestern kurzfristig nach oben gegangen sind, haben sich durch die Entspannung der Situation mittlerweile wieder auf das Niveau von Anfang Dezember eingependelt und liegen aktuell bei knapp unter 22 Euro/MWh. Auswirkungen auf die Preise für die heimischen Endkunden sind somit nicht zu erwarten.

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