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Geben ihrem Berufsstart durch den Sieg beim Technik fürs Leben Preis der Bosch-Gruppe in Österreich mit einem 6-monatigen Berufspraktikum bei Bosch einen Karriere-Turbo (v.l.): Die Schüler Alexander Weyrosta, Philipp Cserny, Haris Ismajloski und Philipp Krepela und von der HTL Wien 3 Rennweg gewannen in der Kategorie „Energie- und Gebäudetechnik sowie Gebrauchsgüter“ mit ihrem Diplomarbeitsprojekt „int Switch“.

Bosch Technik fürs Leben-Preis

08.06.2017

Die Kategorie-Sieger Energie- und Gebäudetechnik sowie Gebrauchsgüter 2017 gewannen die Schüler Alexander Weyrosta, Haris Ismajloski, Philipp Cserny und Philipp Krepela von der HTL Wien 3 Rennweg. Sie entwickelten mit ihrem Diplomarbeitsprojekt „int Switch“ ein programmierbares Funkschaltsystem ohne Nullleiter.

Als Ausgangslage des Projektes diente die Erkenntnis, dass in den meisten Häusern und Wohnungen keine Nullleiter in die Schalterdosen eingezogen sind. Diese werden für herkömmliche Lichtschalter nämlich nicht benötigt. Die technik-affinen Schüler erkannten, dass diese Tatsache ein Problem bei der Installation von modernen „Home Automation Systems“ mit Funkschaltern darstellt. Dafür wäre ein Nullleiter notwendig und dessen Einbau kostet viel Zeit und Geld. Besonders bei Mietobjekten ist das oftmals ein Grund, um schlussendlich auf moderne Techniklösungen bzw. ein „Smart Home“ zu verzichten.

Die Lösung für das Problem nennt sich „int Switch“ und besteht aus 3 Teilen: Einem Hauptschalter, der sich in eine Standard-Unterputz-Schalterdose einbauen lässt, einem Funkschalter, der mit einer Knopfzelle betrieben wird und einer Smartphone-Applikation. Der Hauptschalter versorgt sich durch so genanntes Energie-Harvesting, bekannt durch den Einsatz im Bereich der Solarenergie, selbst mit Energie und benötigt daher keinen Nullleiter mehr.

Die finale Lösung stellte eine Kombination aus einem Peltier Element und einer speziell entwickelten Dioden-Schaltung dar, welche den Hauptschalter mit Energie versorgt. Der Funkschalter kann mit eingebauten Klebestreifen an jeder Oberfläche angebracht werden. Außerdem wurde eine Applikation für Smartphones entwickelt, die eine Änderung der Konfiguration während des Betriebs erlaubt. Dafür wird die NearField Communication-Technologie (NFC), verwendet. Außerdem wird kein externer Server zur Steuerung benötigt, wodurch das System sehr modular und mobil ist. Das Diplomarbeitsprojekt wurde von Conrad Electronics, Linear Technology (Deutschland), LAN Netzwerksysteme und Cisco Systems Austria unterstützt.

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
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