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Bund will Wärmepumpen noch grüner

07.08.2018

Als ob dieser Sommer nicht ohnehin schon warm genug wäre, präsentieren wir Ihnen in der kommenden Printausgabe, die ab 16. August auf Ihrem Schreibtisch liegen sollte, auch noch weitere heiße Themen. Zum einen mit unserem Schwerpunkt „Brandschutz“ der im wahrsten Wortsinn heiß werden kann. Nämlich dann, wenn die zwingend vorgeschriebenen Sicherheitsauflagen – etwa bei Rohrdurchführungen – fehlerhaft umgesetzt werden.

An einem weiteren Thema in der Sommer-Printausgabe dürfte sich dann auch noch das Klima aufheizen. Und damit meinen wir nicht unbedingt das globale Weltklima, sondern vielmehr jenes unserer Branche. Konkret geht es um den für Februar 2019 angesetzten Förderstopp für mit dem Kältemittel R410A betriebene Wärmepumpen.

Echten Sprengstoff birgt dies, da aktuell zumindest drei Viertel aller am heimischen Markt verfügbaren Modelle mit genau dem Kältemittel betrieben werden. Und diese können nun natürlich nicht von heute auf morgen ohne enormem Aufwand auf ein anderes Kühlmittel umgestellt werden. Vergleichbar ist dies etwa mit einem Diesel-PKW, der sich ja auch nicht mit Benzin fahren lässt. Doch die ganze Causa ist noch weit komplexer – nachzulesen in unserer Sommerprintausgabe ab 16. August.

Jedenfalls geht es dabei nicht nur um die 5.000 Euro aus dem Bundestopf „Sanierungs-Scheck“, sondern wahrscheinlich auch noch zusätzlich um die unterschiedlichen Förderungen der Länder, da sich einige – Gerüchten zufolge – der Vorgabe des Nachhaltigkeitsministeriums anschließen werden.

Wir haben dieses – für die Wärmepumpenindustrie zweifelsfrei recht unangenehme – Thema aufgegriffen, um derart allfälligen Raum für Spekulationen gleich im Ansatz zu unterbinden. Denn erst wenn alle an der Wärmebereitstellung beteiligten Personen über den aktuellen Status quo genau Bescheid wissen, fehlt der Nährboden für Stillstand durch (möglicherweise gezielt gesteuerte) Verunsicherung.

Wir haben daher bei unserer aufwändigen Recherche die verschiedensten Blickwinkel beleuchtet und sowohl den für den Förderstopp verantwortlichen Generalsekretär im Ministerium interviewt, als auch mit zahlreichen Personen aus Industrie und Gewerbe gesprochen – bis hin zum Wärmepumpenverband. Unaufgeregt und faktenbasiert.

Wenn auch Sie uns dazu Ihre Meinung abgeben wollen, freuen wir uns auf Ihre Nachricht an „derblaue@wirtschaftsverlag.at

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