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Am 20. Dezember stellte Bundeskanzler Sebastian Kurz im Nationalrat das Arbeitsprogramm vor. Unter anderem mit dabei: Die Erarbeitung einer Wärmestrategie.

Bundesregierung greift SHL-Anliegen auf

21.12.2017

Im neuen Regierungsprogramm sind unter anderem auch Absichtserklärungen formuliert, die die Anliegen des Zukunftsforum SHL deutlich widerspiegeln.  

Das Zukunftsforum SHL als freiwilliger Zusammenschluss namhafter Gerätehersteller, des Großhandels und der österreichischen Installateure blickt optimistisch in die österreichische Energiezukunft und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit der neuen Bundesregierung, insbesondere in der Klima-, Wohnbau(förderungs)- und Wirtschaftspolitik. Zukunftsforum-Obmann und Salzburgs Landesinnungsmeister Andreas Rotter erklärt dazu: „Jeder weitere Stillstand bedeutet noch dramatischeren Modernisierungsstau. Wir brauchen gezielte und effektive Förderungen sowie mehr Bewusstsein für echte Einsparungen bei den Kunden. Von der Modernisierung der Heizungsanlagen haben wir alle was: die Unternehmen, der Standort, die Kunden – und nicht zuletzt das Klima. Umso mehr freuen wir uns über die Absichtserklärungen im neuen Regierungsprogramm, die Anliegen des Zukunftsforum SHL aufzugreifen.“

Die Erwartungen an die neue Bundesregierung sind hoch. Im Regierungsprogramm spiegeln sich die Anliegen des Zukunftsforum SHL deutlich wider, unter anderem in diesen Punkten:

  • Erarbeitung und Umsetzung einer Wärmestrategie – Nutzung von erneuerbarer Wärme in der Wirtschaft, im öffentlichen Bereich und für private Haushalte (deutliche Anhebung der thermisch-energetischen Sanierungsrate von Gebäuden)
  • Langfristig sozial verträglich gestalteter, vollständiger Umstieg von Ölheizungen auf erneuerbare Energie- und Heizungsträger sowie Erneuerungsinitiative für überalterten Heizkesselbestand und Optimierungsaktion für bestehende Heizsysteme
  • Strukturen schaffen: Klima- und Energieförderung aus einem Guss (klare Strukturen/Kompetenzen bei zielgerichtetem und effizienterem Mitteleinsatz) – auch zwischen Bund und Ländern

„Dass die neue Bundesregierung in ihrem Arbeitsübereinkommen einen klaren Fokus auf das Thema Wärme setzt, eine Initiative zur Modernisierung von Heizungsanlagen startet und das Fördersystem optimieren will, können wir als großen Erfolg betrachten“, zeigt sich Obmann Andreas Rotter erfreut.

Bereits mehr als 500 Sanierungsberater 
Das Zukunftsforum SHL arbeitet seit dem Frühjahr 2017 gemeinsam an besseren Bedingungen für die Modernisierung von deutlich mehr als 600.000 veralteten Heizungs- und Warmwasseraufbereitungsanlagen in Österreich. Obmann-Stellvertreter Martin Hagleitner (Austria Email AG) betont: „Jede erneuerte Heizungsanlage zählt. Österreichs Installateure – und darunter besonders unsere über 500 Sanierungsberater – sind Energiesparmeister für ihre Kunden. Mit dem richtigen Know-how begegnen sie täglich dem Klimawandel. Wir freuen uns auf den intensiven Dialog mit den zukünftig verantwortlichen Ministerinnen Elisabeth Köstinger und Margarete Schramböck und bringen unsere Praxiskompetenz gerne ein.“

Mitglieder des Zukunftsforums sind aktuell die Bundesinnung und die neun Landesinnungen der Installateure, die Österreichische Vereinigung des Sanitär- und Heizungsgroßhandels sowie die Unternehmen Austria Email, Bosch/Junkers, Buderus, Danfoss, Herz, Honeywell, Grundfos, IMI Hydronic Engineering, JUDO, Novelan, Ochsner, Reflex Austria, Uponor, Vaillant, Vogel & Noot und Wilo.

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
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