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Chrom sorgt für Sicherheit, Langlebigkeit und Robustheit von Oberflächen.

Chrom in Bedrängnis

08.04.2019

Das Verfahren zur Herstellung von Chrom ist in der EU heiß diskutiert. Ein Verbot würde tausende Jobs gefährden.

Robustheit und Langlebigkeit sind zwei Eigenschaften für die Chrom auch bei Sanitärarmaturen steht. Seit 100 Jahren kommt Chrom in vielen Bereichen wie Sanitärarmaturen, Baggern und Kränen, Fertigungsmaschinen und Transportsystemen (z.B. Laufrollen), PKWs und LKWs (z.B. Stoßdämpfern), Werkzeugen und vielem mehr zum Einsatz. Auch Handys, Stehlampen, Büromöbel und -materialien, Kugelschreibergehäuse, Beschläge u.v.m. profitieren von den Eigenschaften des Chroms. Es ist leicht zu reinigen und kostengünstig.

Hergestellt mit Chromtrioxid

Aufgebracht wird es von spezialisierte, d. h. oberflächentechnisch versierte Betriebe. Sie nutzen seit rund 100 Jahren Chromtrioxid. Die Kunden erhalten also unbedenkliche Produkte „in Chrom“, mit dem Prozess-Stoff Chromtrioxid kommen sie nicht in Kontakt.
Und genauer dieser steht nun im Visier der Europäischen Grünen: Sie wollen, dass dieses Verfahren komplett verboten wird.

Strenge Auflagen

Dabei sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen schon jetzt sehr streng:

• Chromtrioxid unterliegt strengen Auflagen des Arbeitsschutzes. Diese haben sich in Europa, namentlich Deutschland, mittlerweile sehr weit entwickelt, so dass negative Folgen kaum beobachtbar sind. Strenge Auflagen für Abluft, Abwasser und Konzentrationen am Arbeitsplatz schützen Mitarbeiter und Umwelt.

• Entsprechend der vielfältigen Einsatzgebiete haben sich zahlreiche kleinere Spezialbetriebe herausgebildet, die die Anforderungen der Industrie zeitnah erfüllen und dabei die Anzahl der mit Chromtrioxid tatsächlich umgehenden Mitarbeiter gering halten.

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
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