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Das wünscht sich der Kunde

12.04.2017

Eine Umfrage unter eintausend Hausbesitzern in Deutschland liefert erfreuliche Ergebnisse, die auch für den österreichischen Markt interessant sind. Daraus geht hervor, dass die Bereitschaft der Eigenheimbesitzer in Deutschland, in die Wertsteigerung ihrer Immobilie zu investieren, weiterhin hoch ist.

Gefragt nach ihren Renovierungsplänen erklärten 21 Prozent der Immobilienbesitzer, sie beabsichtigten sich in den nächsten fünf Jahren ein neues Bad oder eine neue Heizung anzuschaffen. 12 Prozent favorisieren eine Badmodernisierung, 5 Prozent wollen ihre Heizungsanlage erneuern und 4 Prozent streben sogar beide Maßnahmen an.

„Die Modernisierungsbereitschaft der Hauseigentümer scheint ungebrochen“, kommentierte Friedrich Budde, Präsident des ZVSHK, das Umfrageergebnis anlässlich eines Pressegesprächs. „Seit 2008 registrieren wir in unserem Markt den Trend, in die Haus- und Gebäudetechnik der eigenen Immobilie zu investieren.“ Im vergangenen Jahr konnte das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk nach Angaben des ZVSHK mit 41,7 Milliarden Euro einen neuen Rekordumsatz erwirtschaften. Wachstumstreiber war das Modernisierungsgeschäft bei Bädern und Heizungen im Altbau. Hier lag der Umsatzanteil bei 72 Prozent. Hauptkundengruppe waren mit einem Anteil von 61,4 Prozent die privaten Auftraggeber.

Fachbetriebe sind erste Ansprechpartner

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage zeigt: Mit Abstand erster Ansprechpartner für den Produktkauf bei einer Bad- oder Heizungsmodernisierung bleiben die Fachbetriebe des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks. Die Frage nach der bevorzugten Bezugsquelle ermöglichte dabei Mehrfachnennungen. Mit 86 Prozent liegt das Fachhandwerk vor dem Baumarkt (23 Prozent), den Ausstellungen (16 Prozent) und dem Onlinehandel (13 Prozent). Die wichtigsten Kriterien für den Kauf beim Fachhandwerker sind laut Umfrageergebnis Erfahrung, Vertrauen, Seriosität, die Produkt- und Servicequalität sowie die persönliche Beratung. „Es ist der oft langjährige persönliche und vertrauensvolle Kontakt zu den Kunden, der unseren Betrieben im Markt diesen deutlichen Vorsprung vor anderen Vertriebswegen verschafft“, betont ZVSHK-Präsident Budde.

Die Umfrage wurde vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) bei Kantar Emnid, einem Institut für Markt- und Meinungsforschung in Deutschland, beauftragt.

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
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