Direkt zum Inhalt

Die Winterpollen sind da

07.02.2018

Das Leiden für Pollenallergiker begann heuer bereits im Jänner – mildes und trockenes Klima sorgte regional für den ersten Pollenflug der Saison.

Augenjucken und eine rinnende Nase sind nicht immer Anzeichen einer Erkältung. Ca. 1,7 Millionen Österreicherinnen und Österreicher leiden unter einer chronischen Allergie, die meisten davon sind pollenbedingt. Doch was nur wenige wissen: Auch im Winter können Pollen für Allergiebeschwerden sorgen. Laut Saisonprognose der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) werden die ersten Monate des Jahres 2018 über den Monatsmitteltemperaturen liegen. In Kombination mit Trockenheit begünstigt dies, dass Pflanzen wie Hasel und Erle früh stäuben und damit bei entsprechenden Wetterbedingungen bereits jetzt für erste Pollenbelastungen sorgen.

Immer stärkere und längere Allergien

„Während Allergiker früher oft nur wenige Wochen im Jahr Beschwerden hatten, weitet sich diese Zeitspanne aus. Denn einerseits verlängern sich die Blütezeiten und andererseits steigt die Zahl der Menschen, die auf verschiedene Pollenarten allergisch reagieren“, weiß Mag. Thomas Schlatte, Sprecher der unabhängigen Plattform MeineRaumluft.at. Außerdem erhöht sich gemäß Forschern der Technischen Universität München europaweit auch die Menge der Pollen aufgrund des Klimawandels und führt so zu zusätzlichen Belastungen. Aber nicht nur das Vorhandensein und die Menge der Pollen sind für die Allergiebelastung alleine ausschlaggebend. Denn Pollen haben auch das Potential, allergiefördernde Substanzen von anderen Luftschadstoffen zu „übertragen“. Dabei reicht schon ein Pollenkontakt von etwa einer Minute, um Symptome auszulösen.

Gesundheits- und Wirtschaftsfaktor Allergie

Allergien stellen eine der häufigsten chronischen Krankheiten der Bevölkerung dar. Pollen sind am stärksten dafür verantwortlich. Dies wirkt sich aber nicht nur negativ auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden aus - die Kosten für Diagnose und Behandlung belasten das Gesundheitssystem enorm. Weitere negative volkswirtschaftliche Auswirkungen ergeben sich auch aus daraus resultierenden Krankenständen und eingeschränkter Leistungsfähigkeit.  

10 Tipps zur Pollenminderung daheim:

  • Kurz und regelmäßig lüften
  • Bei starkem Pollenflug Fenster und Türen schließen (Pollenwarndienste nutzen)
  • Pollenschutzgitter anbringen
  • Raumluftreiniger mit hochwertigem Filtersystem einsetzen
  • Wäsche nicht im Freien trocknen
  • Straßenkleidung in der Garderobe lassen bzw. gleich Waschen
  • Duschen und Haare waschen, bevor man sich ins Bett legt
  • Wohnung möglichst Staubfrei halten (staubsaugen oder - wenn möglich - feucht aufwischen)
  • Gesicht regelmäßig mit Wasser abspülen
  • Viel Wasser trinken - dies hält die Schleimhäute feucht und macht sie weniger reizbar  
Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
Werbung

Weiterführende Themen

Aktuelles
16.04.2018

Sowohl Aussteller als auch Besucher zeigten sich größtenteils zufrieden mit der Teilnahme und dem Besuch der SHK-Branchenmesse in Nürnberg.

Rolf Gleißner von der WKÖ fordert, dass Strafen gegen ausländische Unternehmer auch in ihrem Land durchgesetzt werden.
Aktuelles
16.04.2018

Die Wirtschaftskammer warnt, dass Lohn- und Sozialdumping heimische Unternehmen gefährden.  Dementsprechend müsse die Durchsetzbarkeit der Strafen Priorität haben.

Grohe und Nest kooperieren.
Sanitär
13.04.2018

Kunden von Grohe können ab sofort das intelligente Wasserkontrollsystem "Sense Guard" mit den vernetzten Haushaltsgeräten von Nest und mit Nest-kompatiblen Marken verbinden.

Beim Würth-Spatenstich: Bezirkshauptmann Mag. Josef Kronister, Bürgermeister Johann Hell, LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Alfred Wurmbrand und Willi Trumler, Geschäftsführer Würth Österreich.
Aktuelles
13.04.2018

Bis Herbst 2019 investiert Würth an seinem Standort in Böheimkirchen (NÖ) 20 Millionen Euro in einen modernen Logistik-Zubau.

Im Bild von links: Werner Prutsch (Environmental Agency, City of Graz), Christian Fink (AEE INTEC), Christian Purrer (Energie Steiermark), Birgit Strimitzer-Riedler (Land Steiermark), Theodor Zillner (Ministry of Traffic, Innovation and Technology), Ingmar Hobarth (Austrian Climate and Energy Fonds), Werner Lutsch (Euroheat & Power and AGFW) und Christian Maas (Authority for Environment and Energy, City of Hamburg)
Heizung
12.04.2018

Österreich gilt dank der konsequenten Unterstützung durch den Klima- und Energiefonds als Musterland großer innovativer Solarlösungen. Das zeigt sich bei der internationale Konferenz „Solar ...

Werbung